Minister Uhlenberg pflanzt letzte Hainbuche

100-Alleen-Programm

LEGDEN Mit 100 ist nicht Schluss – auch wenn das 2005 aufgelegte Förderprogramm des Landes NRW eigentlich 100-Alleen-Programm heißt: Am Donnerstagmorgen hat Umweltminister Eckhard Uhlenberg die 106. mit Landesmitteln geförderte Baumreihe Nordrhein-Westfalens in Legden eingeweiht.

von Von Sylvia Lüttich-Gür

, 18.03.2010, 13:28 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Ein schönes Beispiel dafür, wie Alleen das Landschaftsbild verbessern“, so Minister Uhlenberg. Er hat sich die Baumreihe, die auf der einen Seite an die alte Allee auf der Asbecker Straße anschließt und auf der anderen Seite an die entlang des Mühlenbachs, nicht nur angeschaut, sondern selbst zum Spaten gegriffen. Den letzten Baum in der Reihe hat der Gast aus Düsseldorf zusammen mit Bürgermeister Friedhelm Kleweken und Landrat Dr. Kai Zwicker gepflanzt. Jeder rühme Mecklenburg-Vorpommern für seine schöne Alleen, so der Minister. Dabei werde oft vergessen, dass auch in Nordrhein-Westfalen die begrünten Straßen eine lange Tradition hätten. Leider seien viele in der Vergangenheit dem Straßenbau zum Opfer gefallen. „Dem wollten wir gegensteuern mit unseren 100-Alleen-Programm“ – ein Erfolgsmodell, wie die große Zahl an Anträgen zeige. Mit 106 Alleen ist noch nicht Schluss. Zehn weitere werden nach Auskunft des Ministers noch folgen, biss die Mittel ausgeschöpft seien.

Nicht nur die Landschaft profitiere von dem staatlichen Pflanzprogramm, sondern auch das Klima: „Ein Baum produziert im Jahresdurchschnitt Sauerstoff für zehn bis 20 Menschen“, erklärt der CDU-Politiker. Bald können noch mehr Menschen in Legden tief durchatmen: Die Gemeinde will Anfang 2011 die gerade eingeweihte Allee in Richtung Dorf Münsterland auf einer Strecke von 100 Metern fortsetzen. Ob sie dann wieder auf einen Zuschuss vom Land hoffen kann, ist noch offen. Uhlenberg selbst würde zwar gerne nach dem bisherigen Erfolg bei der Neupflanzung aus Ausbesserung von Baumreihen im ganzen Land ein 200-Alleen-Programm auflegen, „aber da warten wir lieber erst den ). Mai ab“, blickt er auf den Landtagswahltermin.  

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