Mit dem neuem Pastoralplan will der Pfarreirat Diskussionen über Veränderungen anstoßen

rnSt. Brigida – St. Margareta

„Neue Wege gemeinsam gehen“ – diesen Titel hat der Pfarreirat über den Pastoralplan von St. Brigida – St. Margareta gestellt. Gespannt warten die Gemeindemitglieder auf den 2. Februar.

Legden

, 28.01.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Arbeit dauerte ein Jahr, und sie war intensiv. Aber jetzt liegt das Ergebnis vor, und die Gemeindemitglieder St. Brigida – St. Margareta dürfen gespannt sein auf den neuen Pastoralplan. Am Sonntag, 2. Februar, wird der Leitfaden vorgestellt.

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Gerade zum Ende des Jahres haben die Mitglieder des Pfarreirats oft zusammengesessen. „Das waren schon einige Stunden“, fasst Pastoralreferent Daniel Tenbrink im Telefonat mit der Redaktion zusammen, „das war sehr wertvolle ehrenamtliche Arbeit“. Was dürfen die Gemeindemitglieder denn nun erwarten – werden bahnbrechende Veränderungen vorgeschlagen?

Ein Vorschlag betrifft die Gestaltung der Gottesdienste

Daniel Tenbrink wiegelt ab: „Der Pastoralplan soll einen Dialogprozess anstoßen, wir wollen nichts überstülpen.“ Selbstverständlich sei das Ziel bei der Erarbeitung des Pastoralplans nicht gewesen, etwas, was immer so gemacht worden sei auch so zu lassen. Er nennt nur ein Beispiel: Wie können Gottesdienste in Zukunft gefeiert werden auch mit Blick auf die Personalausstattung – könnte man sich in Legden auch den Einsatz von „Wortgotteshelfern“ vorstellen, gäbe es Menschen, die bereit dazu wären?

Diskussionen über Veränderungen anstoßen

„Wir müssen gemeinsam gucken, was heute tragfähig ist“, formuliert er den Auftrag des Leitfadens. Außerdem sei der Pastoralplan ja nicht fertig, „sondern er muss noch mit Leben erfüllt werden.“ Am Sonntag werde das Werk vorgestellt, „da wollen wir dann erste Eindrücke sammeln und ins Gespräch kommen“, blickt der Pastoralreferent voraus. Später seien dann auch Treffen mit Vereinen und Verbänden zu Schwerpunktthemen aus dem Pastoralplan denkbar. Getreu dem Motto „Gemeinsam sind wir stark – gemeinsam geht es besser!“

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Zu vier Schwerpunkten – Kirche der Zukunft – Leitungsmodelle, „Gebäudenutzung, Ehrenamt und Gestaltung der Gottesdienste – hatten sich innerhalb des Pfarreirats Arbeitsgruppen gebildet. In Begleitung von Annette Frontzek und Jan-Christoph Horn vom Referat „Pastoralberatung“ des Bischöflichen Generalvikariats Münster haben die Arbeitsgruppen mit Mitgliedern aus Pfarreirat und Kirchenvorstand getagt und Vorschläge erarbeitet. Verschiedene Aspekte der Pfarrei wurden in den Blick genommen und analysiert, um daraus neue und gemeinsame Wege für die Zukunft der Kirchengemeinde anzustoßen.

Sonntag nach dem Gottesdienst Versammlung im Pfarrheim

Jetzt hoffen alle Beteiligten, dass am Sonntag, 2. Februar, viele die Einladung annehmen, sich um 11.30 Uhr nach der Eucharistiefeier in St. Brigida im Saal des Pfarrheims Legden über die Entstehung, die Inhalte und Vorhaben des Pastoralplanes zu informieren und sprechen. Der Pastoralplan wird in gedruckter Form zur Mitnahme vorliegen.

Mit dem neuem Pastoralplan will der Pfarreirat Diskussionen über Veränderungen anstoßen

Der Sachausschuss Pastoralplan hat einen Karikaturisten ihr Motto „Gemeinsam sind wir stark – gemeinsam geht es besser!“ zeichnen lassen. © Karikatur Schwarze Blanke

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