Erdgasleitung ist auf der Zielgeraden angekommen

Energieversorgung Legden

Die Loop-Leitung Epe-Legden ist so gut wie fertiggestellt. Dass die Kreisstraße 29, die Legden und Asbeck verbindet, noch länger als ursprünglich geplant gesperrt bleibt, hat andere Gründe.

Legden

, 18.10.2018, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Fahrbahndecke muss noch auf wenigen Metern asphaltiert werden, deshalb bleibt die Verbindung zwischen Legden und Asbeck noch weiter gesperrt. von Wangenheim

Die Fahrbahndecke muss noch auf wenigen Metern asphaltiert werden, deshalb bleibt die Verbindung zwischen Legden und Asbeck noch weiter gesperrt. von Wangenheim © Ronny von Wangenheim

An der Gasdruckregel- und Messanlage wird noch gearbeitet. Die Gasleitung selbst liegt bereits unter der Kreisstraße 23 (Deipenbrock). „Wir sind hier schon lange fertig“, erzählt ein Arbeiter. Der Graben ist wieder aufgefüllt, was fehlt, ist die oberste Straßenschicht.

Die Straßensperrung wird voraussichtlich bis zum Freitag, 26. Oktober, verlängert. So informiert die Gemeinde Legden. Der Grund sei eine Verzögerung bei den Asphaltierarbeiten zur Wiederherstellung der Fahrbahn und des Radwegs. Die Umleitung bleibt solange ausgeschildert.

Druckprüfungen laufen

Derweil beendet Open Grid Europe ihre Arbeiten an der rund 16 Kilometer langen Erdgasleitung, die von Epe bis zum Deipenbrock führt. Die Trasse dient der Vorbereitung der erforderlichen Umstellung von L-Gas auf H-Gas.

„Wir sind auf der Zielgeraden“, erläutert Helmut Roloff, Pressesprecher von Open Grid Europe, am Mittwoch. „Die Druckprüfung in Abschnitt 3 ist beendet, heute folgt Abschnitt 2 und am Donnerstag Abschnitt 1.“ Bei der Prüfung werden die Leitungen mithilfe von Wasser und bei einem eineinhalbfachen Betriebsdruck über eineinhalb Tage auf ihre Dichtheit getestet.

Heute werden die Arbeiten an einem Düker, also einer Druckleitung zur Unterquerung der Dinkel, fertig und die Spundwände können gezogen werden. Ein zweiter Düker folgt in den kommenden Tagen. Hier müssen noch wie an anderen Stellen am Anfang und Ende der Leitung Einbindungsnähte am Anfang und Ende der Leitung gesetzt werden. Das geschieht Anfang November. „In der zweiten Novemberhälfte kommt Gas auf die Leitung“, so Helmut Roloff. Ab 1. Dezember läuft der Betrieb dann.

Auf fünf Kilometern wurde bereits die Strecke renaturiert. „Der Boden wird wieder so hergestellt, wie wir ihn vorgefunden haben“, sagt Helmut Roloff.

Renaturierung

Vom Essener Fernleitungsnetzbetreiber beauftragte Landwirte arbeiten dabei mit den Landwirten vor Ort zusammen. „Sie können beraten, welche Pflanzen am besten dort gedeihen“, so Roloff. Je nach Witterung soll die Renaturierung auf den kompletten 16 Kilometern Ende des Jahres abgeschlossen sein.

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