Nicht alles läuft glatt auf der B 474

Bauarbeiten in Legden

Mitte, Ende Mai wird es werden, bis der Verkehr wieder ungehindert durch Legden fließen kann. Durch den Regen der vergangenen Wochen hat sich der Zeitplan bei den Arbeiten an der B474 im Ortskern zwei Wochen nach hinten geschoben. Aber das ist nicht das einzige, was nicht rund läuft.

LEGDEN

, 24.03.2017, 18:24 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer von Legden nach Ahaus fährt und vielleicht etwas schneller als die zurzeit erlaubten 50 Stundenkilometer unterwegs ist, spürt immer wieder mal Unebenheiten. "Schläge", wie Bruno Tenhumberg sagt. Er überwacht die Straßenbauarbeiten für Straßen NRW und nichts könnte ihn mehr ärgern bei einer neuen Straßendecke. Mit dem Planographen wurden Ebenheitsmessungen gemacht. Jetzt laufen Gespräche mit der Baufirma Oevermann. Ob kurze Teile der Straßendecke noch einmal erneuert, also Flicken eingesetzt werden, oder es finanziellen Ausgleich geben wird, das steht noch nicht fest.

Material geprüft

Und was ist dran an dem Gerücht, dass die ganze bereits erneuerte Fahrbahndecke zwischen Hermannshöhe und A31 wegen mangelhaften Materials noch einmal erneuert werden muss? "Das wird nicht passieren", sagt Josef Brinkhaus, Sprecher von Straßen NRW. Dem Standard entsprechend seien Proben vom eingebauten Material entnommen worden. Zu Ergebnissen konnte er am Freitag nichts sagen.

Zurück zur Baustelle. Rund um die Einmündung Hauptstraße wird zurzeit an den Bauabschnitten 3 und 4 gearbeitet. An der Hauptstraße ist auf einer Seite der Geh- und Radweg hergestellt, die Verkehrsinsel ist eingebaut. Die Pflasterer arbeiten an der Hochbordanlage und der Rinne. Auf der Straße selbst ist die Frostschutzschicht schon aufgebracht worden.

Ende April war ursprünglich als Termin für die Fertigstellung der Ortsdurchfahrt festgelegt worden. Nach dem Regenwetter der letzten Wochen lässt sich dieser Plan nicht mehr halten. Tenhumberg nennt die aktuelle Planung: In der kommenden Woche wird die Fahrbahn in Richtung Feuerwehr ausgefräst, ausgekoffert und die Frostschutzschicht aufgetragen.

Ab dem 10. April sollen die sogenannten "Schwarzdeckenarbeiten" den Abschluss der Fahrbahn in beiden Bauabschnitten bilden. Für die zweite Osterferienwoche sind Pflasterarbeiten eingeplant. Dann entscheidet sich auch, wann die Baustelle zum fünften Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt verlegt wird. Vier Wochen, so Tenhumberg, sind für den Bereich am Friedhof geplant. Der Unsicherheitsfaktor dabei: Straßen NRW weiß, dass dort Leitungen liegen, aber nicht wo und wie tief. Wenn sie wie an anderen Stellen verlegt werden müssen, werde es, so Tenhumberg, zu weiteren Verzögerungen kommen.

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