Noch vor Weihnachten freie Fahrt am Knotenpunkt

Am Industriepark A31

Trübes Wetter, 7 Grad, trocken - so kann es weitergehen für die Bauarbeiten am neuen Kreuzungsknotenpunkt am Industriepark A31. "Wir sind im Zeitplan", erklärt Volker Himmel.

LEGDEN/AHAUS

, 12.12.2016 / Lesedauer: 3 min

Das bedeutet: Vor Weihnachten wird die Kreuzung komplett freigegeben. So der Geschäftsführer des Ingenieurbüros ISW Borken, das als Generalplaner für den Zweckverband Industriepark A31 das Bauvorhaben vorantreibt.

"Nur die Fahrbahnmarkierung werden wir wohl nicht mehr schaffen", so Volker Himmel weiter. Dafür muss es trocken und warm sein. Provisorische Gelbmarkierung, wie sie auch jetzt schon zu finden ist, muss halten, bis der Winter vorbei ist. Himmel: "Wir haben noch ein bisschen was zu tun, aber wir werden es schaffen."

Fahrbahn asphaltiert

Die erschließungstechnischen Arbeiten im Industriepark sind abgeschlossen. Nach der kurzen Frostperiode konnte endlich auch eine Seite der Fahrbahn, die zu den Autobahnauffahrten führt, asphaltiert werden. Die andere Seite wird in den kommenden Tagen folgen. Und auch auf der B 474 muss noch eine Fahrbahn erneuert werden. Außerdem stehen noch viele Pflasterarbeiten auf dem Plan der kommenden Tage.

"Wir hatten ja in der Vergangenheit oft warme Winter", gibt Himmel zu, dass man auf die richtigen Temperaturen gehofft hat. Mindestens 4 bis 5 Grad muss es sein, damit Asphalt unter optimalen Bedingungen aufgetragen werden kann und hinterher die Qualität stimmt. In den kalten Tagen mussten deshalb zeitweise andere Arbeiten in Angriff genommen werden.

Pflasterarbeiten stehen an

Bereits fertig sind die Buchten für die Bushaltestellen auf beiden Seiten der B474. Demnächst werden die Haltestellen mitsamt den Wartehäuschen fertiggestellt. Auch die Pflasterarbeiten für den Rad- und Gehweg zwischen Ahaus und Legden stehen noch an. Bis Weihnachten wird auch die Beleuchtungsanlage stehen. Ob sie allerdings auch schon funktionieren wird, will Himmel nicht versprechen.

Alle Arbeiten liefen seit Beginn unter Verkehr. Am liebsten hätte die Baufirma die Autobahnauffahrt und die Kreuzung zeitweise voll gesperrt. "Das war schlicht und ergreifend nicht umzusetzen", so Himmel. Grund sind auch die Bauarbeiten an der B474 in Legden selbst. So wurden die Arbeiten auf sechs verschiedene Baufelder verteilt und Spuren reduziert.

Keine Verkehrsunfälle

Das führte, gerade in den Abendstunden, zur Irritation. Wenn Autos von der B 474 Richtung Autobahn abbogen, wurden sie auf die Gegenspur gelenkt und blickten direkt in die Scheinwerfer der Autos, die auf der gleichen Spur ein Stück weiter an der Ampel auf ihre Grünphase warteten.

"Die Signalisierung war nicht so einfach umzusetzen", sagt auch Himmel, dass nicht jeder Autofahrer damit sofort gut zurecht kam. Aber: "Es gab keinerlei Störungen, nach den ersten Tagen auch keinen großen Rückstau", sagt Volker Himmel: "Ich weiß von keinen Verkehrsunfällen, nicht einmal Blechschäden."

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