Pflege jetzt auch für Pflegende

Gesundheitsprojekt im Altenwohnhaus

Das Altenwohnhaus Sankt Josef pflegt ab jetzt auch die Gesundheit der Beschäftigten: Die Einrichtung hat in Zusammenarbeit mit der IKK Classic ein Gesundheitsprojekt für mehr Wohlbefinden und Gesundheit im Arbeitsalltag gestartet. Mit Hilfe einer anonymen Mitarbeiterbefragung sind die gesundheitlichen Belastungen und die Arbeitszufriedenheit analysiert worden. Erste Ergebnisse wurden jetzt in einer Betriebsversammlung vorgestellt.

LEGDEN

18.11.2011, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Boris Mauz (Gesundheitsmanager der IKK), Beate Krandick (Sprecherin des Gesundheitszirkels), Wilhelm Winter (Leiter des Altenwohnhauses), Karin Jöhring (Regionaldirektorin der IKK), Frank Hüfing (Pflegedienstleitung), Alexandra Thomas (Leiterin des sozialen übergreifenden Dienst), Waltraud Laukamp (Hauswirtschaftsleitung) und Martin Lohmann (Stolz und Lohmann Gesundheitsmanagement).

Boris Mauz (Gesundheitsmanager der IKK), Beate Krandick (Sprecherin des Gesundheitszirkels), Wilhelm Winter (Leiter des Altenwohnhauses), Karin Jöhring (Regionaldirektorin der IKK), Frank Hüfing (Pflegedienstleitung), Alexandra Thomas (Leiterin des sozialen übergreifenden Dienst), Waltraud Laukamp (Hauswirtschaftsleitung) und Martin Lohmann (Stolz und Lohmann Gesundheitsmanagement).

Gerade im Pflegebereich verursachen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems sowie die psychische Erkrankungen die meisten Fehltage. Vor allem die psychische Belastungen nehmen in der Pflege seit Jahren zu. „Die Gründe sind vielfältig“, so Frank Hüfing von der Pflegedienstleitung. „Zum einen beinhaltet der Beruf der Altenpflege an sich schon viele psychische Belastungsfaktoren, zum anderen kommen weitere Faktoren wie zum Beispiel Arbeitsverdichtung und Zeitdruck hinzu“.  Fest steht: „Gerade im Pflegebereich stellen diese Belastungen die Träger der Einrichtungen künftig vor große Herausforderungen“, weiß Boris Mauz, betrieblicher Gesundheitsmanager der IKK Classic. Diese Entwicklung ist auch Wilhelm Winter, Leiter des Hauses, bekannt und gleichzeitig Anlass gewesen, zusammen mit der IKK Classic sein Team für die Zukunft fit zu machen. „Alle Mitarbeiter im Haus, auch aus den Bereichen Hauswirtschaft und Verwaltung, sind in das Projekt eingebunden, da sie die besten Einblicke in die tägliche Arbeit haben und die gesundheitlichen Belastungen kennen“, so Winter. Der Sache auf den Grund zu gehen, dazu diente die Mitarbeiterbefragung zur Teamarbeit, zu physisch und psychisch belastenden Situationen im Arbeitsalltag. Die Mitarbeiter formulierten für ihre Arbeitsbereiche Anregungen und Bedürfnisse und entwickelten Lösungsansätze, die im eigens gebildete Gesundheitszirkel diskutiert wurden – unterstützt durch den langjährigen Kooperationspartner der IKK, die Gesellschaft Stolz und Lohmann Gesundheitsmanagement aus Bielefeld. Die Leitung des Hauses ist sehr zufrieden mit der Resonanz und dem Ergebnis. Gemeinsam wollen Wilhelm Winter und sein Führungsteam die empfohlenen Maßnahmen aus dem Arbeitsplatzbericht und die Ergebnisse aus dem Gesundheitszirkel im „Verbesserungsteam Gesundheit“ nach und nach angehen.

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