Raub in Legdener Imbissbetrieb war nur ausgedacht

Polizei

Bei den Ermittlungen zu einem angeblichen Raub in Legden stieß die Polizei auf Ungereimtheiten und Widersprüche.

17.09.2019, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Raub in Legdener Imbissbetrieb war nur ausgedacht

© dpa

Als frei erfunden herausgestellt hat sich der angebliche Raub in einem Imbiss am Donnerstag, 12. September, in Legden.

Den ermittelnden Beamten des Kriminalkommissariats in Ahaus waren Zweifel an der Darstellung gekommen, die die Mitarbeiterin des betroffenen Imbissbetriebs an der Ahauser Straße gegenüber der Polizei gegeben hatte.

Sie konfrontierten die 49-Jährige in ihrer Vernehmung mit den Ungereimtheiten und Widersprüchen, die sich für die Beamten ergeben hatten. Sie hatte angegeben, zwei Männer hätten sie beleidigt und Essen gefordert. Während ein Mann sie zu Boden gestoßen und dort festgehalten habe, habe der andere Mann Essen zubereitet. Anschließend seien sie geflüchtet.

Den Ofen beschädigt

Die Frau gestand auf die Befragung hin, sich den Raub aus persönlichen Gründen ausgedacht zu haben. Damit hatte sie davon ablenken wollen, dass sie bei ihrer Arbeit einen Ofen beschädigt hatte. Die 49-Jährige sieht sich nun einer Strafanzeige wegen Vortäuschens einer Straftat gegenüber.

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