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Heimatmuseum- und archiv im Spieker

Gute Nachrichten für den Heimatverein Legden: In diesen Tagen erreichte dessen Vorsitzenden Alfred Janning Post von der Bezirksregierung Münster. Darin enthalten: Der Zuwendungsbescheid zum Projekt Heimatmuseum und -archiv.

LEGDEN

von von Kai Lübbers

, 26.11.2013, 17:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alfred Janning (l.) und Walter Szymiczek präsentieren ein altes Gedicht über das Münsterland, welches dem Heimatverein von einem Bürger zur Verfügung gestellt wurde.

Alfred Janning (l.) und Walter Szymiczek präsentieren ein altes Gedicht über das Münsterland, welches dem Heimatverein von einem Bürger zur Verfügung gestellt wurde.

Einige Stützen und Träger werden im Erdgeschoss eingezogen, um das darüber entstehende Archiv zu stützen. Das Archiv beinhaltet eine Vielzahl von Zeitungen, Todesanzeigen, Artikeln und Bildern über die Gemeinde Legden und deren Geschichte. „Es bietet der gesamten Legdener Bevölkerung die Möglichkeit, sich mit der Geschichte unseres Dorfes zu beschäftigen“, erklärt Walter Szymiczek vom Heimatverein.

Der weitere Raum im Obergeschoss wird als Arbeitsraum genutzt. In den gut 58 000 Euro an Fördermitteln ist Geld für Computer, Scanner, Kopierer und weiteres technisches Gerät enthalten. Im Erdgeschoss wird ein Heimatmuseum entstehen, das speziell das Dahliendorf Legden präsentieren soll. Eine Buttermaschine, eine alte Mausefalle oder historische Werkzeuge zur Herstellung von Holzschuhen – die Bürger Legdens haben schon viele Unikate zusammengetragen. Der dahinter liegende Raum soll für eine Dauer- oder Wechselausstellung genutzt werden. „Wir haben über 600 gemalte Aquarelle von Pastor Hoinka, die könnte man zum Beispiel dort ausstellen“, verdeutlicht Alfred Janning.

Da der Spieker nicht weit vom geplanten Dahliengarten entfernt liegt, könnten die Räumlichkeiten auch in geführte Ortsrundgänge eingebunden werden. So tragen Archiv und Museum auch zur Ergänzung des Regionale- 2016-Themas „Älter werden im Zukunftsdorf“ bei und bereichern dieses noch einmal.

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