Sekundarschule Legden Rosendahl legt ihre Anmeldezahlen für das nächste Schuljahr vor

rnSekundarschule Legden Rosendahl

Wenn auch nur leicht – die Kurve zeigt weiterhin nach oben. 52 Anmeldungen für das kommende Schuljahr verzeichnete die Sekundarschule Legden Rosendahl. Die Zweizügigkeit ist damit sicher.

von Leon Seyock

Legden

, 02.03.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn auch nur leicht – die Kurve zeigt weiterhin nach oben. 52 Anmeldungen für das kommende Schuljahr verzeichnete die Sekundarschule Legden Rosendahl in diesem Jahr. Und das löst bei Karin Emming, kommissarische Schulleiterin, und den Bürgermeistern Christoph Gottheil aus Rosendahl und Friedhelm Kleweken aus Legden Freude aus. „Mit dem Ergebnis sind wir super zufrieden“, sagt Karin Emming. „Es ist definitiv eine Entwicklung in die richtige Richtung“, pflichtet ihr Gottheil bei. Die Zweizügigkeit im kommenden Schuljahr sei damit gesichert.

Zweizügigkeit ist sicher, aber bei 60 Anmeldungen gäbe es drei Klassen

„Unser Anstreben ist es allerdings, die Dreizügigkeit dauerhaft zu erreichen“, zeigt sich Gottheil optimistisch. Der Wunsch sei es, dieses Vorhaben schon zum Schuljahr 2020/21 umzusetzen. Deshalb hoffen die Schulträger und die Leitung noch auf einige Nachzügler – denn eine Dreizügigkeit sei erst dann möglich, wenn eine Schule 60 Neuanmeldungen erhalten habe.

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Dennoch wollen die Verantwortlichen in naher Zukunft das Gespräch mit der Bezirksregierung suchen, ob eine Dreizügigkeit auch dann möglich ist, wenn die Anmeldungen an der Zahl 60 kratzen. „Pädagogisch wäre es in jedem Fall sinnvoll“, so Emming.

Karin Emming (kommissarische Schulleiterin) und Christoph Gottheil (Bürgermeister Rosendahl) blicken mit Zuversicht in die Zukunft der Sekundarschule Legden-Rosendahl.

Karin Emming (kommissarische Schulleiterin) und Christoph Gottheil (Bürgermeister Rosendahl) blicken mit Zuversicht in die Zukunft der Sekundarschule. © Leon Seyock

Nicht nur die weiter gestiegenen Anmeldezahlen, sondern auch die Durchmischung der Schüler sorge für Euphorie, wie Karin Emming berichtet. So hätten etwa jeweils ein Drittel der Schüler eine Hauptschul-, eine Realschul- und eine eingeschränkte Gymnasialempfehlung. „So eine gute Durchmischung hatten wir noch nie. Wir freuen uns jetzt, gemeinsam mit den Schülern ihre eigenen Wege zu gehen und ihre Entwicklung zu verfolgen“, so die kommissarische Schulleiterin.

Keine einfache Situation zu Schuljahresbeginn

Ganz einfach war die Situation zu Beginn dieses Schuljahres gewiss nicht. Nachdem Axel Barkowsky und Ingrid Schulze Langenhorst als gemeinsame Leitung die Schule innerhalb weniger Wochen verlassen haben, übernahm ein mehrköpfiges Team die Angelegenheiten der Schulleitung – bis Karin Emming im Dezember als stellvertretende Schulleiterin an die Sekundarschule kam. Seitdem übernimmt sie kommissarisch die Leitung.

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„Das Team hat zwischenmenschlich eine Menge geleistet“, erklärt Bürgermeister Gottheil die trotzdem steigenden Anmeldezahlen. „Es gab schnell wieder Licht am Ende des Tunnels“, ergänzt er. Die „geordnete Leitung“ sei bei den Eltern schnell angekommen, „und die Maßnahmen haben ein Stück weit gefruchtet“.

So sei der Tag der offenen Tür gut besucht gewesen, die Sekundarschule biete für die Viertklässler „Schnupperunterricht“ an und präsentiere sich in den Grundschulen. Das sorge dafür, dass die Form der Sekundarschule bei den Eltern immer mehr Zustimmung finde.

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