So entsteht die Kreuzung fürs Industriegebiet A 31

Fragen und Antworten

Die nächste Baustelle für Legden kommt. An der Autobahnausfahrt A 31 entsteht eine Kreuzung, die das neue Industriegebiet A 31 anschließt. Karola Voß und Friedhelm Kleweken, Bürgermeister von Ahaus und Legdne, sahen sich am Montag vor Ort um. Hier sind Fragen und Antworten zum Thema.

LEGDEN/AHAUS

, 05.09.2016, 17:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Was passiert genau auf der Baustelle?

„In dieser Woche startet der Kreuzungsumbau“, sagt Friedhelm Kleweken. Beauftragt ist damit die selbe Firma, die kürzlich auch in Legden mit dem Umbau der Ortsdurchfahrt der B 474 und der Fahrbahnsanierung begonnen hat. Die B 474 wird im neuen Kreuzungsbereich breiter. Es gibt von allen Seiten zusätzliche Fahrspuren, die dann in das 10 Hektar große Industriegebiet führen. Zwei Bushaltestellen werden gebaut für den Linienverkehr und für die Schulbusse, die hier halten.

Was kostet der Bau des Knotenpunkts?

Inklusive der neuen Ampelanlage werden rund 800 000 Euro veranschlagt. Finanziert wird dies vom Zweckverband Industriepark A 31 und damit zur Hälfte von der Stadt Ahaus und der Gemeinde Legden.

Wird es Vollsperrungen geben?

So war es der Wunsch des Bauunternehmens. „Das soll vermieden werden“, sagt aber Karola Voß. Der Verkehr wird deshalb einspurig an der Baustelle vorbeigeleitet. Mit Verkehrsbehinderungen muss dennoch gerechnet werden. „Das wird eine Mordsbaustelle“, so Kleweken und schließt eine Vollsperrung für kurze Zeit nicht gänzlich aus.

Wann werden die Arbeiten beendet sein?

Anfang Dezember – so ist der Plan. Aber natürlich spielt das Wetter eine Rolle. Vor allem die oberste Teerschicht verträgt beim Auftragen keinen Frost. „Es wäre schön, wenn es vor Weihnachten klappt“, so Karola Voß.

Wie sieht es mit der Erschließung des Industrieparks aus?

Vieles ist geschehen. Die Druckrohrleitungen sind bis zum Klärwerk Legden verlegt, Strom- und Telekommunikationsleitungen liegen. Das Regenrückhaltebecken ist betriebsbereit und die Trinkwasserversorgung ist auch größtenteils fertig.

Was macht die Vermarktung der 10 Hektar großen Fläche?

Die Firma Stapelbroek baut bereits und will Ende des Jahres ihre Lagerhallen nutzen. Dafür muss die Kreuzung fertig sein. „Wir sind in Verhandlung mit Interessenten“, berichtet Karola Voß. Sie und ihr Legdener Kollege rechnen damit, dass im Winter weitere Verträge geschlossen werden. Im kommenden Jahr könnten dann weitere Unternehmen bauen.

Wer kann sich am Rande der A 31 ansiedeln?

„Reine Industriebetriebe“, sagt Kleweken. Direkt neben der Autobahn gibt es keine Einschränkungen. Firmen könnten im Drei-Schicht-Betrieb produzieren und auch Lautstärke spielt keine Rolle. „Es gab viele, denen wir absagen mussten“, sagt Kleweken weiter. Autohändler zum Beispiel und auch Fastfood-Ketten. Burger wird es im Industriepark A 31 nicht geben.

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