Spatenstich für Neubaugebiet Up‘n Berge

40 Bauplätze

Den Weizen hat Ulrich Hessel umsonst gesät. Ernten wird er ihn nicht können. Denn schneller, als er erwartet hat, beginnen jetzt die Arbeiten am zweiten Abschnitt des Baugebiets Up'n Berge.

Legden

, 13.05.2016, 18:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Spatenstich für Neubaugebiet Up‘n Berge

Auf dem Feld werden 40 Bauplätze entstehen. Am Spaten: (v.l.) Ulrich Hessel, Friedhelm Kleweken, Lukas und Ulrich Bogenstahl und Konrad Rudde, der für die Gemeinde Legden die Bauleitung hat. von Wangenheim

Der Landwirt hätte es besser wissen können. Er ist neben der Gemeinde Eigentümer der rund drei Hektar großen Fläche. "Ich hätte nicht gedacht, dass die Gemeinde so schnell ist", sagte er lachend mit einem Seitenblick zu Bürgermeister Friedhelm Kleweken. Der schaute sichtlich zufrieden auf das grüne Feld. 40 Bauplätze werden hier entstehen, 40 Familien werden hier ab dem kommenden Jahr leben können.

Erschließung beginnt

Gestern rückten Ulrich und Lukas Bogenstahl zum ersten Mal mit dem großen Bagger an. Erst einmal nur für den symbolischen ersten Spatenstich, für den Mitarbeiter Marcel Berkemeier mit dem Bagger einen Erdhaufen ins Weizenfeld baggerte. Ab kommendem Donnerstag will das Legdener Bauunternehmen an der Erschließung arbeiten.

Baubeginn ab Oktober

In den kommenden Monaten werden von der Firma Bogenstahl die Baustraßen entstehen und die Kanalisation gelegt. Später folgen Wasser-, Gas- und Stromversorgung. "Ab Oktober könnte gebaut werden", sagte Ulrich Bogenstahl gestern. Das bedeutet, dass ab dem Frühjahr 2017 erste Familien einziehen könnten.

Getrennte Vermarktung

Die Bauplätze werden von Hessel und der Gemeinde getrennt vermarktet. Sie sind begehrt. "Allein wir haben mehr als 40 Bewerbungen", sagt Friedhelm Kleweken für die Gemeinde, die rund die Hälfte der Bauplätze verkauft. Spätestens im Juli werden die Familien wissen, ob es klappt mit dem eigenen Heim am Dorfrand. "Für Juli ist die Zuteilung geplant", so der Bürgermeister. Alle Bewerber werden dann noch einmal von der Gemeinde angeschrieben und ihr Interesse erneut abgefragt. Dann können sie auch Wünsche für bestimmte Grundstücke angeben. Entscheiden sich mehrere für den gleichen Bauplatz, wird nach bestimmten Kriterien entschieden. Legdener zu sein, hilft auf jeden Fall.

Wie dann das eigene Heim aussehen wird, kann jeder Bauwillige selbst bestimmen. "Sie sind relativ frei", informiert Kleweken. Vorgegeben sind Höhe, Geschosszahl und die Abstände zu den Nachbarn. Ob Klinker oder lieber Holz, ob Sattel-, Flach- Zelt- oder Pultdach, das kann jeder selbst entscheiden.

 

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