Sternsinger verbreiten die Frohe Botschaft

Heilige Drei Könige

160 Kinder und Jugendliche ziehen am Wochenende durch die Straßen. Vorher haben sie gelernt, was es bedeutet, ein Sternsinger zu sein.

Legden

01.01.2019, 17:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehr als 160 Kinder werden am Wochenende als Sternsinger unterwegs sein.privat

Mehr als 160 Kinder werden am Wochenende als Sternsinger unterwegs sein.privat © Josef Honermann

Hoch am Himmel steht ein Stern, er spricht von Christus unserm Herrn“ – so wird es am Wochenende wieder durch Legden schallen. Denn dann sind die Sternsinger unterwegs. Zwischen den Feiertagen haben sich die 160 Kinder und Jugendlichen aus Legden und Asbeck bereits getroffen, um sich auf diese Aufgabe vorzubereiten.

Hilfe in Peru gezeigt

„Ich bin froh, dass wir genug Sternsinger motivieren konnten; dass sie mitmachen, wird ihnen bestimmt nicht leidtun“, sagte Diakon Josef Honermann bei dieser Gelegenheit.

Damit die Kinder und Jugendlichen auch wissen, was es eigentlich bedeutet, ein Sternsinger zu sein, wurde der Film „Unterwegs für die Sternsinger – Willi in Peru“ gezeigt. Reporter Willi Weizel war für die Sternsinger in Lima, der Hauptstadt Perus. Dort hat er Kinder getroffen, die mit einer Behinderung leben. Ángeles, Eddú und Carlos Andrés haben ihm gezeigt, wie ihr Alltag aussieht – und was es für sie bedeutet zu spielen, zu lernen und Freundschaften zu schließen.

Lebendiger Gruß

Im Sternsingerprojekt Yancana Husay hat Willi Weizel beeindruckende Menschen kennen gelernt. Sie setzen sich jeden Tag dafür ein, dass Kinder mit Behinderung angemessen gefördert werden und am Leben der Gesellschaft teilhaben.

Im Anschluss erklärte Diakon Honermann noch einmal in eigenen Worten, worum es bei den Sternsingern geht. „Zunächst einmal seid ihr ein lebender, ein lebendiger Gruß der Pfarrgemeinde an die Menschen der Gemeinde. Indem ihr die Menschen besucht, kommt und singt, bringt ihr die Frohe Botschaft von Weihnachten zu ihnen. Zum anderen erinnert ihr daran, dass es vielen Kindern in dieser Welt nicht gut geht. Sie sind behindert. Doch Jesus sagt: Niemand darf ausgegrenzt und ausgeschlossen werden, weil er eine körperliche oder geistige Behinderung hat“, erklärte Diakon Josef Honermann den 160 Kindern.

Nachdem die Sternsinger ihr Lied an den Haustüren gesungen haben, bitten sie die Bewohner um eine Spende für Kinder in Not.

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