Vergrößerung: Antrag auf Änderung des Bebauungsplans ist beschlossen

rnBauunternehmen Bogenstahl

Es wird vergrößert beim Bauunternehmen Bogenstahl im Gewerbegebiet Neue Mühle. Immer größer werdende Maschinen brauchen mehr Platz. Der Antrag auf Änderung des Bebauungsplans ist bewilligt.

Legden

, 18.10.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Baunternehmen Bogenstahl will sich vergrößern, vor allem weil die nächste Generation sich Optionen offen halten möchte. Dazu soll der Acker, der hinter dem Firmengelände von Bauunternehmen Bogenstahl genutzt werden.

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„In der Bauausschusssitzung im September wurden wir gefragt warum wir es so eilig haben, aber hat man es nicht immer eilig, wenn man vorwärts kommen möchte?“, sagt Ulrich Bogenstahl in einem Gespräch mit der Redaktion. Ansonsten sei der Antrag zur Ergänzung und Änderung des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet Neue Mühle“ einstimmig in der Sitzung am 1. September durch gewunken worden.

Bebauungsplan liegt derzeit offen

Derzeit liegt der Bebauungsplan offen, nur der Kreis Borken habe noch Wünsche, die den Flächenausgleich betreffen. „Der Flächenausgleich wird aber großzügig geplant“, so Ulrich Bogenstahl.

Rechts vom Bürogebäude des Bauunternehmens Bogenstahl soll als erstes vergrößert werden.

Rechts vom Bürogebäude des Bauunternehmens Bogenstahl soll als erstes vergrößert werden. © Christian Bödding

Die Fläche hinter dem Firmengelände umfasst rund einen Hektar. Aber diese Fläche wird nicht komplett bebaut. Sie soll als Lagerfläche dienen, für immer größer werdende Maschinen. Ein Teil der Fläche wird zur Regenwasserbehandlung genutzt, ein anderer Teil gehe allein schon für die Außenbepflanzung auf einem fünf Meter breiten Grünstreifen drauf.

Maschinen werden immer größer

Dass die Fläche gebraucht wird, liegt überwiegend an den Maschinen, Baggern und Baukränen, die stetig weiterentwickelt werden und auch immer größer werden.

Das braucht Platz, so viel, dass eben mehr Fläche her muss. Zumindest soll die Möglichkeit dazu bestehen, sich zu vergrößern. Andernfalls hätten sich Ulrich Bogenstahl (58) und Lukas Bogenstahl (29), der bereits seit 2017 ins Unternehmen seines Vaters eingestiegen ist, einen neuen Standort gesucht, der genau das ermöglicht.

Als erstes wird das Büro erweitert

Auf der neuen Flächen sollen die Abteilungen Hoch- und Tiefbau lagermäßig entzerrt werden. Zumindest soll ein Teil der ein Hektar großen Fläche umgehend als Lager genutzt werden, der Rest wäre dann immer noch eine Option für später, denn auch daran denkt Lukas Bogenstahl bereits.

Für die geplante Lagerfläche gibt es auch schon ein Entwässerungskonzept, denn das Thema Abwasserbeseitigung, Regenrückhaltebecken und Wasseraufbereitung ist ein großes im Unternehmen Bogenstahl. „Das ist unser Steckenpferd“, sagt Ulrich Bogenstahl.

Standort hat Geschichte

Das wird auch bei einem Rundgang neben dem Firmengelände deutlich. Ulrich Bogenstahl weiß alles über das ehemalige Regenrückhaltebecken, die ehemaligen und neuen Teiche am Mühlenbach, über die einstige Mühle und die ehemaligen Rückstauflächen, die einst die Mühle bei Trockenheit mit Wasser versorgten, und somit das große Mühlenrad antrieben. 50 Jahre ist das unternehmen jetzt am Standort Neue Mühle, und wie es scheint, wird es auch so bleiben.

Als erste Maßnahme ist allerdings der Büroanbau geplant. Das Bürogebäude soll erweitert und modernisiert werden, damit dort auch Schulungsräume entstehen können.

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