Verkehrskontrolle in Legden: Drei Anzeigen in nur 90 Minuten

rnPolizei

Gut zu tun hatten die Polizeibeamten Dienstagnacht (15.9.) in Legden auf Höhe der Autobahnauffahrt. Drei Anzeigen in nur 90 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Darunter auch eine Straftat.

Legden

, 16.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das war aus Sicht der Polizei mal eine „lohnenswerte“ Kontrollstelle an der L575 auf Höhe der Autobahnauffahrt in Legden. Am Dienstag (15.09) hatten sich die Polizeibeamten ab 22.30 Uhr dort positioniert und stichprobenartig oder aus konkretem Anlass Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Und die Beamten bewiesen dabei den richtigen Riecher.

In nur 90 Minuten schrieben sie drei Anzeigen. So fuhren zwei Männer unter Drogeneinfluss Auto. Vortests bei den Autofahrern verliefen auf THC bzw. THC und Methamphetamin positiv. Ein Arzt entnahm Blutproben, um den Drogenmissbrauch exakt nachweisen zu können. „So etwas passiert auf der Wache oder in einem Krankenhaus“, sagt Kreispolizei-Pressesprecher Thorsten Ohm. Die kontrollierenden Beamten fahren dabei die „Ertappten“ dorthin, denn ihnen wird wegen des Drogenkonsums die Weiterfahrt natürlich untersagt.

Kein Kavaliersdelikt

Und während es sich bei diesen Vergehen um Ordnungswidrigkeiten handelt, ist die Sache, die sich ein 55-jähriger Coesfelder leistete, eine ganze Nummer härter. Denn der Mann konnte bei der Kontrolle durch die Beamten keinen Führerschein vorweisen. Und warum? Weil dem Coesfelder die Fahrerlaubnis bereits vor Jahren entzogen worden war.

Die Quittung: Es gab eine Strafanzeige und die Weiterfahrt wurde untersagt. „So etwas ist kein Kavaliersdelikt“, stellt der Polizei-Pressesprecher klar. Es handelt sich um eine Straftat. Darum gab es auch die Strafanzeige. „Wie derjenige dann von vor Ort wegkommt, ist seine Sache“, so Thorsten Ohm. „Er trägt ja auch die Verantwortung dafür, dass es so weit kam.“

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