Waldspürnasen erforschen Wald, Flur und Wertstoffhof

Kolping-Ferienspiele

Wie wird eigentlich Recyclingpapier gemacht und welche Tiere gibt es im Wald? Mit diesen Fragen haben sich Legdener Grundschulkinder bei den Ferienspielen der Kolpingsfamilie beschäftigt. Unter dem Motto "Waldspürnasen - Spannende Abenteuer in Wald und Natur" waren sie fünf Tage lang unterwegs.

LEGDEN

, 09.08.2016, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kinder schöpften ihr eigenes Papier (l.) und wagten sich bei der EGW in Gescher auf die große LKW-Waage. Sie brachten zusammen mit ihren Betreuern über 2600 Kilogramm auf die Waage.

Die Kinder schöpften ihr eigenes Papier (l.) und wagten sich bei der EGW in Gescher auf die große LKW-Waage. Sie brachten zusammen mit ihren Betreuern über 2600 Kilogramm auf die Waage.

"Wir hatten 40 Kinder und 20 Betreuer, das war schon ein sehr gutes Mischungsverhältnis", blickt Marie-Luise Gerdemann auf die erfolgreiche Aktion zurück.

Von ihrem Hauptquartier, dem Grillplatz Neue Mühle aus, schwärmten die jungen Spürnasen zu spannenden Exkursionen aus. So ging es unter anderem zum EGW-Wertstoffhof nach Gescher. "Wir wollten den Kindern nicht nur die Natur nahebringen, sondern auch, was der Mensch hinterher damit anrichtet", so Gerdemann. Bei einer Führung mit Dr. Kay Backeshoff lernten die Jungen und Mädchen einiges über Müll, dessen Entsorgung und Wiederaufbereitung. Bei einem Workshop schöpften die Kinder sogar ihr eigenes Papier. Auch ein Besuch in der Legdener Kläranlage durfte nicht fehlen. Mitarbeiter André Salewski ließ sich bei der Führung gern mit Fragen löchern, von denen seine Gäste einige hatten.

Stationsspiele

Für den Nachmittag hatten die Jugendlichen ein Stationsspiel vorbereitet, bei dem es nur Sieger gab. "Das haben die Jugendlichen alles selber vorbereitet und ganz toll gemacht", freut sich die Mitorganisatorin. Ein weiteres Highlight im Programm war die Wildpark-Rallye in Reken. "Bollerwagen dabei, Rucksäcke hinein und dann ging's über den Frankenhof", so Marie-Luise Gerdemann.

Wissenswertes über den Wald und dessen Bewohner lernten die Kinder auch in der Waldschule bei Antonius Schulze-Beikel. Der letzte Tag stand ganz im Zeichen von Essen und Trinken. Gemeinsam bereiteten die Teilnehmer ein großes Abschlussfest an der Neuen Mühle mit Eltern und Geschwistern vor und buken sogar selbst Brot.

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