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Legden/Melrose «Fantastisch!» - «Unglaublich!» - «Eine ganz tolle Sache!» - Noch ganz unter den Eindrücken der vergangenen zehn Tage stehen die Legdener Melrose-Fahrer bei ihrer Rückkehr aus dem «Land der unbegrenzten Möglichkeiten». Mit im Gepäck die offizielle Urkunde der jetzt besiegelten Städtepartnerschaft.

05.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gestern gegen 14.30 Uhr: Gespannte Erwartung bei den Dutzenden von Familienangehörigen, Freunden und Bekannten, die sich auf dem Parkplatz am Kiebitz-Markt versammelt haben und auf den Bus warten. Viele von ihnen stehen in Handy-Kontakt mit den Heimreisenden und wissen, dass es nicht mehr lange dauern kann. Plötzlich Aufregung bei den Kindern als «vorgeschobenen Beobachtern»: «Der Bus kommt!» erschallt es vielstimmig.

23 Stunden unterwegs

Und da biegt er auch schon ein in die Hauptstraße, hält am Rand und spuckt sie nach und nach aus, die rund 60 USA-Besucher, von denen einigen die sage und schreibe 23-stündige Reise ganz schön «in den Knochen steckt», wie Bürgermeister Friedhelm Kleweken unumwunden zugibt.

Zum zweiten Mal haben sie dabei die 8662 Kilometer oder 5382 Meilen Entfernung zur Partnerstadt in der endlosen Weite Minnesotas überwunden, Zwischenstationen in Chicago und Detroit eingelegt, um schließlich wohlbehalten in Frankfurt zu landen - und sind dabei fast einen ganzen Tag lang «auf Achse» gewesen. Diese Strapazen allerdings wiegen die außergewöhnlichen Erlebnisse schnell wieder auf, von denen es viel zu berichten gibt.

Viel Zeit dazu bleibt zunächst jedoch nicht, denn der wolkenverhangene Himmel schickt sich an, seine Schleusen bald wieder zu öffnen, und es soll doch noch der kleine Umzug durch das Dorf stattfinden. Schnell die Lieben aus der Heimat begrüßt, und schon formiert sich der fast in kompletter Besetzung mitgereiste Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr - mitsamt mitgeführten Uniformen und Instrumenten.

Mit Banner voraus

Mit dem entrollten Banner und der Aufschrift «Welcome Sister City Legden, Germany» (Willkommen Schwesterstadt Legden, Deutschland) an der Spitze sowie dem klingenden Spiel des Musikzugs geht es im Gleichschritt durch den Dorfkern zum Vereinslokal Ostermann - nicht ganz so stark bejubelt wie bei den Paraden in Melrose, aber doch nicht minder Aufsehen erregend unter dem Geläut aus den beiden mächtigen Türmen von St. Brigida.

Dann erst können alle ein wenig verschnaufen und von ihrer Reise in die neue Partnergemeinde erzählen, erzählen, erzählen... mel

Näheres über den Melrose-Besuch in der nächsten Ausgabe.

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