Weniger Unfälle als in Legden gibt es nirgendwo im Kreis

rnUnfallstatistik

Fast überall im Kreis Borken ist die Zahl der Unfälle gestiegen. Für Legden dagegen weist die aktuelle Unfallstatistik gute Zahlen auf. Hier sind die Fakten.

Legden

, 14.03.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Zahl der Unfälle im Kreis Borken ist leicht gestiegen. 11.395 Mal und damit 574 Mal mehr als im Vorjahr hat es im Jahr 2019 gekracht. Anders dagegen in Legden.

Schweren Unfälle in Legden

20 schwere Unfälle verzeichnet die Unfallstatistik der Kreispolizeibehörde für 2019 in Legden. 2018 waren es noch 31. Damit gibt es im gesamten Kreis keine Kommune mit weniger Unfällen. Überall sonst, außer in Ahaus, stiegen die Zahlen. Die meisten Unfälle gab es in Bocholt mit 383, in Heek wurden 31, in Schöppingen ebenfalls 31 und in Stadtlohn 103 Unfälle gezählt. Als schwer werden alle Unfälle bezeichnet, bei denen Menschen verletzt wurden oder bei denen es zu einem schwerwiegenden Sachschaden kam.

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Tödliche Unfälle

Kein Mensch wurde 2019 bei einem Verkehrsunfall in Legden getötet. 2018 wurde dagegen ein Mensch tödlich verletzt. Und noch eine gute Zahl: Es gab keinen einzigen Schulwegunfall im vergangenen Jahr im Dahliendorf. Kreisweit starben 2019 insgesamt 20 Menschen, darunter elf Senioren, bei 17 Unfällen.


Verkehrsunfälle mit verletzten Personen

Kfz-Dichte und Straßennetz

  • Im Kreis Borken liegt die Kfz-Dichte pro 1000 Einwohner bei 727 Fahrzeugen.
  • Der Kfz-Bestand im Jahr 2019 betrug 269.343 Fahrzeuge. Davon waren 221.053 Pkw, 16.567 Lkw, 16.467 Kräder und 13.217 Zugmaschinen.
  • Das Straßennetz umfasst 1055 Kilometer (49,3 Kilometer Autobahn / 153,7 Kilometer Bundesstraße / 389 Kilometer Landstraße und 463 Kreisstraßen).

Bei 18 Unfällen wurden in Legden 21 Menschen verletzt. Das sind 14 Verkehrsunfälle mit Personenschaden weniger als 2018. Immerhin 19 der Menschen wurden nur leicht verletzt. Bei drei Unfällen standen übrigens die Fahrer unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol.


Unfallfluchten

Bei 33 Unfällen fuhren Autofahrer davon, ohne sich um den von ihnen verursachten Schaden zu kümmern. Damit ist hier die Zahl zum Vorjahr um 12 gestiegen. Aufgeklärt werden im Kreis insgesamt 39,2 Prozent der Fahrerfluchten. Bei fast Zweidrittel der Fälle mit Personenschaden konnten die Täter ermittelt werden.

Rad- und Pedelecfahrer

Mithilfe der Verunglücktenhäufigkeitszahl kann die Kreispolizei auch Kommunen mit unterschiedlichen Einwohnerzahlen vergleichen. Errechnet wird ein Wert, der sich immer auf 100.000 Einwohner bezieht. Für Legden liegt er bei 82,0. Hätte Legden also 100.000 Einwohner, wären 82 Rad- oder Pedelecfahrer verletzt worden. Besser sind hier nur Reken, Isselburg und Schöppingen. In Ahaus liegt der Wert bei 252,4 und ist deutlich gestiegen, in der Nachbargemeinde Heek liegt er bei 103,7.

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