13 Tests vor der Saison: RW Nienborg spielt und spielt und spielt

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Die Partie gegen Germania Horstmar am Mittwoch war bereits der neunte Test des A-Liga-Aufsteigers. Bis zum Saisonstart folgen weitere vier. Der Titel Testspielkönig ist RWN damit kaum zu nehmen.

Nienborg

, 20.08.2020, 16:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bevor die Saison am 6. September startet, wird A-Liga-Aufsteiger RW Nienborg schon fast eine komplette Hinserie absolviert haben: Satte 13 Freundschaftsspiele hat Spielertrainer Rick Reekers vereinbart. Das neunte davon endete am Mittwochabend mit 1:3 gegen Germania Horstmar.

Die Nienborger waren es auch, die am 5. Juli das erste Männer-Testspiel im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld bestritten haben. Und die Rot-Weißen blieben im wahrsten Sinne des Wortes am Ball. „Wir haben es auch sonst so gemacht, dass wir in der Vorbereitung zweimal trainieren und nach Möglichkeit mittwochs und sonntags Testspiele bestreiten. Und diesmal zieht sich die Vorbereitung eben sehr in die Länge“, erklärt Rick Reekers.

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Der Wüllener ist aber grundsätzlich auch ein Vertreter der These, dass Wettkampf das beste Training für die Spieler ist. „Im Spiel hat man nun mal eine andere Belastung als im Training. Allein schon, weil man da kaum Unterbrechungen hat und 90 Minuten Gas geben muss“, so Rick Reekers. „Außerdem will sich jeder in einem Spiel mehr zeigen als im Training, das ist ganz normal.“

Damit wolle der Aufstiegstrainer seinen Spielern den Trainingsfleiß aber keinesfalls absprechen. Die Trainingsbeteiligung sei sehr gut. Die Testspiele seien aber auch gut geeignet, allen Spielern aus dem 20-Mann-Kader genügend Einsatzzeit im Duell mit einem echten Gegner zu ermöglichen. Gerade in Zeiten von nur vier erlaubten Wechseln in einem Freundschaftsspiel.

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Von diesem 20er-Kader ist derzeit allerdings ein halbes Dutzend verletzt. Reekers: „Das ist schon kurios, denn in den vergangene zwei Jahren hatten wir im Grunde nie Verletzte.“ So saß beim Test gegen Germania Horstmar mit Michael Haase nur ein einziger Ersatzspieler auf der Bank. Und der musste schon in der 22. Minute für den verletzten Michael Schichtmann aufs Feld. Der Rest musste durchspielen.

Individuelle Fehler beim Test gegen Horstmar

Gegen die Horstmarer aus der Kreisliga A Steinfurt sah der Nienborger Spielercoach im Grunde ein gutes Spiel. „Eigentlich hatten wir über 75 Minuten alles im Griff, mit individuellen Fehlern haben wir uns aber selbst das Leben schwer gemacht.“ Beim frühen 0:1 war die RWN-Defensive noch etwas unsortiert (4.), dem 0:2 ging ein Ballverlust im Aufbau voraus (44.) und dem 0:3 ein zu kurzer Abwurf des Torwarts (57.). Hendrik Jöhne sorgte dann nach einem von Rick Reekers verlängerten Freistoß für den Ehrentreffer (73.).

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