A-Ligist FC Ottenstein erwartet „ganz harte Saison“ und setzt auf Jugend

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Für den FC Ottenstein lief in der vergangenen Saison nicht viel nach Plan. Auch für die Spielzeit 20/21 erwartet man einen harten Ritt. Dabei setzt man voll auf die Jugend.

Ottenstein

, 29.07.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kreisligist FC Ottenstein hat am Wochenende das Training für das neue Spieljahr in der Kreisliga A1 Ahaus-Coesfeld unter Trainer Thomas Gerwing wieder aufgenommen.

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Gerwing hatte den FC Ottenstein im April 2019 zunächst nur als Interimslösung übernommen, nachdem sich der Verein vom Trainerduo Dominik Kalitzki und Nico Reder getrennt hatte. Jetzt geht der FC-Coach mit der ersten Mannschaft schon in seine zweite volle Saison.

20 Fußballer im Kader

Im Kader des FC Ottenstein für die neue Serie stehen 20 Fußballer. Nicht mehr dabei ist Rene Niemeier, er hat nach vielen Jahren im FC-Trikot seine Fußballschuhe inzwischen an den berühmten Nagel gehängt.

Neu im Kader sind vier Nachwuchsspieler aus der A-Jugend. Vom FC Epe ist Arne Testrote zurück nach Ottenstein gekommen, aus der eigenen Jugend haben Hendrik Hubbert, Bashir Zein und Hannes Kahla den Sprung in die erste Mannschaft geschafft.

„Die jungen Fußballer werden den Trainingsbetrieb bei uns voll mitmachen. Spielpraxis werden sie aber auch in der Reserve erhalten“, sagt der FC-Coach. Saisonziel der Ottensteiner ist der Ligaerhalt. „Das wird für den FC eine ganz harte Saison“, ist sich der Coach sicher. Als Titelfavoriten nennt er FC Vreden und Union Wessum.

Vieles nicht nach Wunsch gelaufen

Für die erste Mannschaft des FC Ottenstein ist in der beendeten Saison 2019/20 nicht viel nach Wunsch gelaufen. Bei Saisonabbruch stand der FC mit nur zwei Siegen und zehn Niederlagen aus 17 Saisonbegegnungen nur auf dem vorletzten Platz. Durch den Abbruch gab es dann aber in allen Ligen keinen Absteiger.

„Der aktuellen Situation müssen wir uns alle in der neuen Saison stellen“, sagt Gerwing.

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„Wir haben zuletzt in 17 Spielen nur 20 Tore erzielt, das ist viel zu wenig. Zudem müssen wir unsere Formschwankungen ablegen. Gegen starke Teams haben wir guten Fußball gespielt, gegen Gegner auf Augenhöhe oft nicht.“

Gerwing glaubt, dass sich mit der Zeit in seiner jungen Truppe ein paar Führungsspieler finden, die dann auch auf dem Platz die Verantwortung für alle übernehmen. „Wir müssen aber auch mit Rückschlägen fertig werden.“

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