Alina Sparwel und Ma Petite Zweite mit Deutschland – trotz Beeinträchtigung

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Mit dem deutschen Juniorenteam hat Alina Sparwel vom RV Südlohn-Oeding beim Nationenpreis in Wierden den nächsten Erfolg eingeheimst. Und das trotz einer Beeinträchtigung ihres Pferdes.

Südlohn

, 17.08.2020, 15:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein wirkliches Siegertreppchen gab es aufgrund der einzuhaltenden Abstandsregeln nicht. Dennoch zählte das deutsche Junioren-Springteam um die Südlohnerin Alina Sparwel zu den Gewinnern beim Nationenpreis im niederländischen Wierden.

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Auf dem zweiten Rang schloss die Mannschaft das Turnierwochenende ab und musste sich nur denkbar knapp dem Gastgeberteam geschlagen geben. Die Entscheidung fiel erst im Stechen, nachdem sowohl die Niederlande als auch Deutschland zwölf Fehlerpunkte auf dem Zettel hatten. Weil sich im Stechen Mick Haunhorst auf Appyday La Vallee und Alia Knack mit Campari jeweils einen Abwurf leisteten, ging der Sieg an die Niederländer.

Alina Sparwel am Rande des Nationenpreises in Wierden mit Ma Petite

Alina Sparwel am Rande des Nationenpreises in Wierden mit Ma Petite © privat

Alina Sparwel auf dem Rücken von Ma Petite blieb im Stechen fehlerfrei. Sie hatte in den beiden Umläufen zuvor jeweils vier Punkte kassiert. Bemerkenswert dabei: Ihre Stute Ma Petite meisterte den Parcours mit nur einem Auge. „Aufgrund einer genetisch bedingten Entzündung hatte sie große Schmerzen. Ein Experte musste ihr deshalb Mitte Juli ein Auge entfernen“, erklärt Alinas Vater Dirk Sparwel. „Wir gehen aber davon aus, dass sie schon länger kaum damit gesehen hat, sonst wäre sie jetzt wohl nicht so gut zurechtgekommen.“

Der dritte Platz beim Nationenpreis ging übrigens an Belgien, gefolgt von Großbritannien, Dänemark und Irland.

Nach ihrem ersten internationalen Turnier seit Corona-Beginn fahren die Sparwels am kommenden Wochenende nach Frankreich zum renommierten Turnier von Fontainebleau. Im September steht dann die Deutsche Jugendmeisterschaft in Riesenbeck an.

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