Derby-Remis in Heek hinterlässt zwei zufriedene Trainer

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Zwei zufriedene Trainer standen nach dem 1:1-Remis zwischen dem SV Heek und dem VfB Alstätte zusammen. Sowohl Rainer Hackenfort als auch Markus Krüchting konnten sich mit dem Ergebnis anfreunden.

Heek

, 21.09.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Perfekte Bedingungen und die aktuelle Maximal-Kulisse von 300 Zuschauern sorgten am Sonntag für einen würdigen Rahmen im Dinkelstadion. Und beide Mannschaften zeigten in den ersten 45 Minuten, dass sie entsprechend etwas bieten wollten. Das Selbstvertrauen war bei beiden Teams nach gutem Saisonstart zu spüren. Die Gastgeber hatten sicher die Platzhoheit. Doch immer, wenn sich die Chance bot, suchten auch die Gäste zielstrebig den Weg nach vorne.

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So auch bei der Führung durch Chris Schmäing nach einer Flanke von der linken Seite (22.). Der HSV zeigte sich aber wenig beeindruckt. Nach einem unglücklichen Handspiel im Strafraum von Johannes Feldhaus zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, Matteo Schultewolter ließ sich die Chance nicht entgehen (32.). Die Gelbe Karte sollte für Feldhaus später noch folgen haben, bei seinem zweiten Vergehen im Spiel wurde er mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen (65.).

Stecker gezogen

Mit 1:1 wurden auch die Seiten gewechselt. Dem Spiel war nun aber irgendwie der Stecker gezogen, die Höhepunkte wurden weniger. Beide Mannschaften besaßen dennoch Gelegenheiten zum Sieg. Thilo Gausling traf nach einer Ecke für Heek den Pfosten, dann konnte sich SV-Torhüter Noel Oellerich gegen Henning Leeners auszeichnen. Dem wollte VfB-Torwart Michael Gerwing nicht nachstehen, er zeigte sich gegen Jonas Bomkamp auf dem Posten und hielt seiner Mannschaft nach langer Unterzahl den dritten Punkt in der Saison fest.

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Nach dieser Punkteteilung bleiben beide Mannschaften nach drei Spieltagen ungeschlagen, das überwog bei den Trainern. „In der Summe haben uns heute vielleicht zehn Prozent Siegeswille gefehlt. Der Dreier war möglich, er wäre aber weniger verdient gewesen als zuletzt in Stadtlohn. Den Punkt nehmen wir einfach mal mit, wir sind voll im Soll“, ließ Rainer Hackenfort bewusst die „Kirche im Dorf“. Markus Krüchting hatte einen „sehr disziplinierten“ VfB gesehen: „Der Punkt war wichtig für Kopf und Moral. Die Jungs haben in den drei Spielen gesehen, dass sie mithalten können, wenn sie alles raushauen.“

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