Eintracht-Coach Wegener fordert einen mutigen Auftritt beim SV Herbern

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Mehr als ordentlich ist Ahaus in die Saison gestartet. Auf einer soliden Basis folgt nun der Gang zu einem hoch eingeschätzten Gastgeber. Trainer Frank Wegener sieht seine Elf gerüstet.

Ahaus

, 19.09.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die neuformierte Ahauser Eintracht hat den Fuß in die Tür gesetzt, jetzt sollen die nächsten Schritte folgen. Mit den beiden Auftritten in Roxel und gegen Drensteinfurt konnte sich Trainer Frank Wegener „sehr gut anfreunden“. Ein kleines Fundament wurde geschaffen – und nun heißt es am Sonntag, 15.30 Uhr, mit Mut ins Auswärtsspiel beim SV Herbern zu gehen.

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Frank Wegener geht von einer echten Bewährungsprobe aus und nennt dafür Gründe. „Herbern ist ein selbsternannter Kandidat für oben, ist bekannt spielstark und hat nur wenige Veränderungen im Kader“, so Wegener. Die markanteste Veränderung gibt es auf dem Trainerposten, den mit Benjamin Siegert nun ein Ex-Profi besetzt. Da die Ausbeute von bisher drei Punkten sicher nicht ganz den Erwartungen entspreche, werde man beim SVH „schon ein wenig Druck spüren“.

Gegner schon ein wenig unter Druck

Umso wichtiger sei es, mutig weiteren Stress beim Gastgeber aufzubauen. Nach dem 2:1-Heimsieg in der Vorwoche habe der Landesligist eine weitere „starke Trainingswoche“ hingelegt: „Die Jungs haben super Gas gegeben.“ Prunkstück im bisherigen Saisonverlauf ist die stabile Defensive, die Wegener im Training noch einmal „richtig gekitzelt“ hat.

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„Im letzten Jahr sind bekanntlich bei uns die Bälle regelmäßig reingeschneit, das ist nun ganz anders. Das müssen wir festigen“, sieht Wegener in einem weiteren Schritt auch Potenzial, die fußballerischen Elemente zu forcieren. Doch wie gesagt: „Da müssen wir sicher auch die nötige Geduld an den Tag legen.“

Wegener muss Umstellungen vornehmen

Personell wird Frank Wegener ein wenig umstellen müssen. Niclas Dormayer und Devin Hoffmann fallen verletzt aus, Jan Honekamp ist verhindert und Bryan Reinfeld muss seine Gelb-Rot-Sperre „abbrummen“. Für den Trainer gibt es aber keinen Anlass, darüber zu klagen: „Da ergeben sich doch wieder neue Chancen für andere.“

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Und sollten Konzentration und Disziplin sowie der unbedingte Wille weiter so stark ausgeprägt sein, dann sei auch in Herbern „immer etwas möglich“: „Wenn wir das abrufen, was wir in den ersten beiden Spielen gezeigt haben, dann werden wir eine ruhige Saison spielen. Aber wie gesagt: Nur dann.“

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