Eintracht guter Dinge fürs erste Heimspiel

Fußball-Landesliga: Gegen Aufsteiger Werne

Die Situation vor dem Heimdebüt gegen den Werner SC ist komfortabel für die Ahauser Eintracht: Die Sommervorbereitung war sehr ordentlich, das erste Punktspiel in Borken wurde gewonnen. Dazu ist der Kader gut gefüllt, was nicht zuletzt die Qualität und den Konkurrenzkampf im Training anhebt.

AHAUS

, 18.08.2017, 17:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lennart Varwick (l.) will mit der Ahauser Eintracht im ersten Heimspiel den guten Start ausbauen.

Lennart Varwick (l.) will mit der Ahauser Eintracht im ersten Heimspiel den guten Start ausbauen.

Auch für das Ahauser Trainergespann Jens Niehues und Andre Hippers ist die aktuelle Lage eine eher ungewohnte, hatten sie in der Vorsaison doch das eine oder andere Mal mit Engpässen zu kämpfen. „Nun wollen wir diese Situation auch nutzen, die positive Energie und die spürbar vorhandene Qualität in Punkte umsetzen“, mache es auch dem Trainerteam „Spaß“. Er wisse aber auch, dass noch „andere Zeiten kommen werden“.

Nach der SG Borken geht es am Sonntag nun zum nächsten Aufsteiger, Werner SC. Während man die SG aus der Kreisstadt stets im Blickfeld hatte, so ist dieser Gegner doch nahezu gänzlich unbekannt. „Da fehlen sicher konkrete Informationen, was die Vorbereitung nicht so ganz einfach macht“, werde Niehues seiner Elf „eine 15-minütige Orientierungsphase“ verschreiben, um dann zu agieren. Grundsätzlich sei der SC, der vom Dortmunder Ex-Profi Lars Müller trainiert wird, offensiv ausgerichtet. Nach dem 1:4 gegen den SC Münster erwartet er den SC nun ein wenig defensiver. „Wir sind auf jegliche Spielweise vorbereitet und werden im Verlauf schon unser Spiel durchdrücken wollen“, liege die Regie beim Heimteam, so Jens Niehues.

Abläufe haben gepasst

Viele Abläufe hätten zum Auftakt in Borken schon gepasst, auch das Zweikampfverhalten und das Umschaltspiel als wesentliche Erfolgsfaktoren haben ihm gefallen. „Es gibt natürlich immer Dinge, die man im Fußball besser machen kann.“ So hätten seine Mannen noch zu oft „falsche Entscheidungen getroffen“. Einzig wohl keine echte Alternative stellt derzeit Saffet Semer dar (Trainingsrückstand).

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