Faustdicke Überraschung: A-Ligist Alstätte kickt SuS Legden aus dem Pokal

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Überwiegend Favoritensiege gab es in der Auftaktrunde des Kreispokals bei den Frauen. Eine Ausnahme bildet der Landesligist SuS Legden, der beim A-Ligisten VfB Alstätte ausrutschte.

Kreis

, 18.09.2020, 13:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Weitgehend im Rahmen der Erwartungen verliefen die Spiele in der ersten Runde des Kreispokals bei den Frauen – es gab allerdings auch eine faustdicke Überraschung. A-Ligist VfB Alstätte kickte den Landesligaaufsteiger SuS Legden mit 3:1 aus dem Wettbewerb. Drei Tage vor dem Saisonstart in den überkreislichen Ligen ein Schuss vor den Bug für den zwei Klassen höher spielenden SuS.

Dabei hatte es bis zur Pause noch so ausgesehen, als solle Legden seiner Favoritenrolle gerecht werden. Spielertrainerin Christina Krause hatte per Elfmeter eine 1:0-Pausenführung vorgelegt (37.). Zur Matchwinnerin avancierte dann aber eine Spielerin Alstättes: Nach dem Ausgleich durch Martina Dechering (58.) drehte die eingewechselte Torjägerin Theresa Große-Schwiep (70., 78.) mit einem Doppelpack die Partie.

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Auch ein zu frühes Abschalten des Flutlichts kurz vor dem Ende half den Gästen nicht mehr zu einer „Erleuchtung“ nach Unterbrechung. Laut Christina Krause habe der SuS „zu keinem Zeitpunkt ins Spiel gefunden“. Noch als Bezirksligist hatte es Legden im Vorjahreswettbewerb ebenfalls in Runde eins übrigens besser gemacht und sicher mit 6:1 gegen den VfB gewonnen.

Landesligisten setzen sich durch

Die weiteren Landesligisten setzten sich mehr oder minder sicher durch. Union Wessum mühte sich nach kalter Dusche durch Sarah Götz (2.) in Hälfte eins bei der SG Heek/Oldenburg zu einer 2:1-Führung, dann legte der Gast aber noch sieben Treffer nach. Drei Treffer gingen auf das Konto von Iris Börsting, jeweils zwei auf das von Charlotte Wisseling, Charlotte Eismann und Christin Holtkamp.

Mit 4:1 setzte sich Wessums Klassenkonkurrent FC Oeding bei einem weiteren A-Ligisten, GW Hausdülmen, durch. Marlene Lindenbuß, Meike Roters, Anna-Sophie Rabenseifner und Ann-Kathrin Tenhumberg erzielten die Tore.

Mit späten Treffern entschied letztlich auch die SpVgg Vreden mit 3:1 die Partie beim Bezirksligisten Fortuna Seppenrade für sich, Lisa-Marie Beuting machte erst in der Nachspielzeit endgültig den Deckel drauf.

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Teuer verkaufte sich der ASV Ellewick (Kreisliga A) gegen einen weiteren Landesligisten, die SG Coesfeld, beim knappen 0:2. Titelverteidiger VfL Billerbeck (Westfalenliga) hatte sich bereits am Montag glatt mit 6:0 beim Landesligisten Fortuna Gronau durchgesetzt.

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