FC Vreden will im Heimspiel gegen das Schlusslicht „endlich ins Rollen kommen"

rnFußball-Kreisliga A1

Sowohl der FC Vreden als auch Eintracht Ahaus II haben am siebten Spieltag Niederlagen gegen ein Reserveteam aus Epe erlitten. Im direkten Vergleich wollen sie es nun besser machen.

Vreden

, 23.10.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der achte Spieltag in der Kreisliga A1 führt zwei Mannschaften zusammen, die so recht noch nicht angekommen sind in der Saison. Während Gastgeber FC Vreden seinen Ambitionen hinterherhinkt, hängt der Gast Eintracht Ahaus II noch gänzlich in den Startlöchern fest. Das Schlusslicht wartet immer noch auf den ersten Sieg.

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„Irgendwie spüren beide Mannschaften schon Druck.“ Kai Erning bringt in seiner Vorschau das Thema des Spiels schon richtig auf den Punkt. Mit der aktuell ausgeglichenen Bilanz kann der Trainer nur bedingt zufrieden sein. Dabei war der FC nach verhaltenem Start schon auf einem guten Weg, nach zwei Siegen in Reihe folgte ein spielfreies Wochenende. „Das hat uns scheinbar nicht gut getan“, blickt Erning noch einmal auf die deutliche Auswärtspleite bei Spitzenreiter Vorwärts Epe II am Wochenende zurück.

Zu viele individuelle Fehler und Schwächen im Torabschluss

„Das Ergebnis spricht Bände, weil wir im Grunde mehr Spielanteile hatten. Die Vielzahl an individuellen Fehler kannst du am Ende nicht mehr auffangen“, so Erning. Diese Mängel abzustellen sowie mehr Konsequenz im Torabschluss zu zeigen, bildeten Schwerpunkte der Trainingswoche. Insgesamt gehe seiner Mannschaft wie anderen Kandidaten fürs obere Drittel noch die Konstanz ab. „Und die wird am Ende wohl entscheidend sein“, weiß der Coach, der nun auf seinen ehemaligen Verein trifft.

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Zugzwang spürt der Ahauser Coach Matthias Junk noch nicht. Zumindest nicht vor diesem Vergleich. Nach einigen unglücklichen Unentschieden zu Beginn setzte es zuletzt auch Niederlagen gegen Mannschaften, die man auf Augenhöhe erwartete. „Nienborg und FC Epe II waren schon Nackenschläge, da müssen wir gar nichts schönreden“, so Junk. Und dass diese Erlebnisse eine junge Zweite auch beeindruckten, sei ebenso erklärbar. Nichtdestotrotz müsse das Team nun den Kopf oben behalten.

Eintracht-Reserve soll befreit aufspielen

Auch die Personalproblematik gelte es bestmöglich auszublenden. So musste die Reserve schon am Donnerstag im Pokalspiel einige Abstellungen an die Erste vornehmen, damit rechnet Junk auch am Sonntag. „Zudem ist uns die komplette linke Bahn verletzungsbedingt weggebrochen. Da kommt eines zum anderen.“ Und so könne seine Elf trotz schwieriger Lage beim „heißen Ritt“ in Vreden befreit aufspielen. Anders als der Gegner.

Kai Erning bereiten einige angeschlagene Spieler noch Sorgen, auf Pascal Leifkes oder auch Philipp Niehuis wird er wohl sicher verzichten müssen. Das Ziel ist definiert: Mit einem Heimsieg soll der FC Vreden „endlich ins Rollen kommen“: „Die Gegner müssen wieder spüren, dass es schwer ist, uns zu schlagen.“

Maskenpflicht und Anstoßzeiten

  • Der Kreisvorsitzende Willy Westphal hat sich noch einmal an die Vereine im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld gewandt.
  • Da der Inzidenzwert im politischen Kreis Borken den Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner überschreitet, gelten im gesamten Kreisgebiet ab sofort nach den Vorgaben des zuständigen Gesundheitsamtes weitere Einschränkungen.
  • Für die dort Fußball spielenden Vereine gilt die Maskenpflicht am Sitz-/Stehplatz für Zuschauer bei allen Sportveranstaltungen. Die vom Fußballkreis Ahaus-Coesfeld ausgesprochene Empfehlung sei daher verpflichtend geworden, so Westphal.
  • Bei den Senioren gilt im gesamten Fußballkreis für Spieltage, an denen zwei oder drei Fußballspiele auf einem Sportgelände stattfinden: Die Anstoßzeiten dieser Fußballspiele müssen mindestens drei Stunden auseinanderliegen, um die Kabinen zu präparieren und Kontakte zu minimieren.
  • Für das kommende Meisterschafts-Wochenende werde Westphal mit dem Kreisgesundheitsamt klären, ob weitere Maßnahmen für die Spiele zu beachten sind.
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