Mit einem souveränen 7:1-Erfolg zieht die SpVgg Vreden gegen den Kreisligisten ASC Schöppingen ins Pokalfinale auf Kreisebene ein. Schon zur Pause führten die Gäste mit 3:0.

Vreden

, 21.08.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Keine Mühe hatte am Donnerstagabend der Oberligist SpVgg Vreden beim 7:1 (3:0) gegen den A-Ligisten ASC Schöppingen. Nach 23 Minuten traf Nicolas Ostenkötter per Foulelfmeter zum 0:1, danach folgten viele weitere Treffer.

Der Gast aus Vreden gab direkt von Spielbeginn den Ton an, konnte sich aber zunächst keine klaren Torchancen erspielen. Die erste Riesenchance hatte Ibrahim Kouyate in der 17. Spielminute, als er frei vor Torhüter Jens Kortüm am langen Pfosten vorbei schob.

Besser machte es in der 23. Minute Nicolas Ostenkötter vom Elfmeterpunkt. Nach einem Foul an den freistehenden Maximilian Hinkelmann im Strafraum ließ er dem Torhüter bei der Ausführung keine Chance.

Jetzt lesen

Der Außenseiter aus Schöppingen hatte aber fünf Minuten später die Chance auf den Ausgleich, nach einer Flanke von Benjamin Brahaj köpfte Pascal Korthues den Ball knapp am von Ricardo Ottink gehüteten Tor vorbei. Kurz drauf war es Hinkelmann, der auf 2:0 für Vreden erhöhen konnte. Nach schönem Zuspiel von Leon Kondring ließ er Schöppingens Torhüter Kortüm aussteigen und schob den Ball ins freie Tor ein. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Ibrahim Kouyate auf 3:0. Von der linken Außenbahn zog er nach innen in den Strafraum von wo er dem Torhüter mit einem harten Schuss keine Chance ließ.

Die SpVgg Vreden spielte auch nach der Pause stark weiter, vergab aber große Chancen. Besser machten es die Hausherren, nach einer Flanke durch den Vredener Strafraum traf Pascal Korthues mit einem Direktschuss zum 1:3. Vreden ließ sich durch den Gegentreffer aber nicht beunruhigen und legte nochmal einen Zahn zu. Nach einer Ecke von Leon Kondring chippte Neuzugang Lars Ivanusic den Ball an den Fünfer, wo Carlo Korthals mit dem Kopf zum 1:4 einnetzte (64.).

Zwei Treffer gingen auf das Konto von Ibrahim Kouyate.

Zwei Treffer gingen auf das Konto von Ibrahim Kouyate. © Raphael Kampshoff

Jetzt waren die Dämme gebrochen und den Gastgebern ging die Kraft aus. Marvin Hakvoort konnte sich bis auf die Grundlinie durchtanken, sein Pass in den Rückraum vollendete Hinkelmann mit seinem zweiten Treffer zum 1:5 (67.), eine Minute später erzielte auch Kouyate sein zweites Tor zum 1:6 (68.). In der 85. Minute setzte dann Lars Ivanusic nach einem Pass von Niklas Niehuis mit dem 1:7 den Schlusspunkt auf die einseitige Partie.

Zufrieden zeigte sich Vredens Trainer Engin Yavuzaslan nach dem Spiel, wobei er zuerst den Einsatz des Vorstandes für die Verpflichtung von Invanusic lobte. "Das Ergebnis ist absolut verdient. Wir mussten am Anfang viel arbeiten, sind aber cool geblieben und haben hochkonzentriert gespielt. Durch das hervorragende Umschaltspiel sind wir dann auch zu unseren Treffern gekommen. Das einzige Haar in der Suppe ist, dass wir zwei oder drei Treffer mehr hätten machen müssen und das Gegentor muss mir die Mannschaft auch noch erklären."

Zufrieden mit dem Einsatz seiner Mannschaft war auch Schöppingens Trainer Rafael Figueiredo. "Das war natürlich ein absolutes Highlight-Spiel für uns, bei dem wir bis zum Elfmeter gut dagegengehalten haben. Nach der Pause kamen wir mit dem 1:3 nochmal gut zurück aber das 1:4 hat uns dann den Stecker gezogen."

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt