Frauen-Finale: SpVgg Vreden ohne Angst vor Favorit Billerbeck

Fußball

Erstmals in der Geschichte des Vredener Frauenfußballs steht die SpVgg im Finale des Kreispokals. Und in dieses geht die Mannschaft am Sonntag als Außenseiter. Angst herrscht trotzdem keine.

Vreden

, 29.08.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Steht mit der SpVgg im Pokalfinale: Trainer Andreas Wenning.

Steht mit der SpVgg im Pokalfinale: Trainer Andreas Wenning. © Johannes Kratz

Schon mit dem Landesliga-Aufstieg in diesem Jahr hat die SpVgg Vreden einen Meilenstein gesetzt. Jetzt hat das Frauenteam aus der Widukindstadt die Chance, seine Saison ultimativ zu krönen: Die SpVgg spielt am Sonntag ab 15 Uhr in Gescher um den Kreispokal.

Dem möglichen Triumph steht aber etwas im Weg: und zwar Gegner VfL Billerbeck. Die Blau-Weißen sind seit neun Jahren eine feste Größe in der Westfalenliga und belegten seither immer einen Platz unter den Top Ten. „Wir haben in dem Spiel nichts zu verlieren, werden aber unser Möglichstes versuchen“, sagt der Vredener Trainer Andreas Wenning.

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Dass er den Gegner nicht wirklich gut kennt, könnte sogar von Vorteil sein. So muss er sich und sein Team nicht unnötig bange machen. „So oder so richten wir uns nicht nach dem Gegner, sondern versuchen, unsere eigenen Stärken ins Spiel einzubringen“, sagt Wenning. Von Beton anrühren hält der Coach nichts.

Verzichten müssen die Vrederinnen im Finale auf Julia Welper (Urlaub) und wahrscheinlich Franziska Genn (angeschlagen). Die 120 Tickets, die beiden Finalteilnehmern zustehen, habe die SpVgg fast komplett abgesetzt, so Trainer Wenning.

Der Vredener Weg ins Finale:

1. Runde: SG Heek/Oldenburg (A) 15:0
Achtelfinale: ASC Schöppingen (A) 5:2
Viertefinale: SuS Legden (A) 5:0
Halbfinale: TuRo Darfeld (A) 5:4 n.E.

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