TuS Wüllen präsentiert sein neues Trainerduo

rnFußball-Bezirksliga

Nachdem Bezirksligist TuS Wüllen vergangene Woche die Trennung von Trainer Uwe Stampfer zum Ende der laufenden Saison bekannt gegeben hat, präsentiert er jetzt sein neues Duo.

Wüllen

, 29.01.2020, 15:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Unabhängig davon, ob der TuS den Klassenerhalt in der Bezirksliga noch packt oder zurück in die Kreisliga A muss, übernimmt ab 1. Juli ein neues Trainergespann an der Friedmate: Mit Johannes Dönnebrink kommt ein Gescheraner zum TuS, mit Maik Hollweg steht ihm ein Mann aus den eigenen Reihen zur Seite.

„Mit den beiden haben wir ein super Duo gefunden, das auch menschlich gut zur Mannschaft passt“, sagt Ralf Wesker, Sportlicher Leiter beim TuS. „Die beiden sind gleichberechtigte Trainer, wobei Johannes als Spielertrainer und Mike von der Seitenlinie agieren wird.“ Während Hollweg den meisten Spielern der aktuellen Wüllener Mannschaft, auch aus seiner aktiven Zeit, bekannt ist, wurde Dönnebrink dem Team am Dienstagabend vorgestellt.

Jetzt lesen

Der Gescheraner befindet sich aktuell in einer einjährigen Fußballpause, um sich mehr der Familie mit den zwei kleinen Söhnen widmen zu können. Mit dem Kicken begann er bei Tornado Gescher und lief als Stürmer und Mittelfeldspieler später für die Fusionsklubs SV Gescher 08 und den heutigen SV Gescher bis zur Landesliga auf.

Erste Station als Trainer war für Dönnebrink ab 2016 SW Holtwick in der Kreisliga A. Dort agierte er zwei Jahre an der Seite von Ahmed Ibrahim und in der Saison 2018/19 gemeinsam mit Mario Beeke. Zum TuS Wüllen hatte der 34-Jährige bislang kaum eine Verbindung. „In der Bezirksliga haben ich vor ein paar Jahren mal gegen Wüllen gespielt, das war es aber auch schon.“

TuS Wüllen präsentiert sein neues Trainerduo

Schon ein paar Jahre her: Maik Hollweg, hier als TuS-Kapitän in der Saison 2013/14, nach der er seine Laufbahn beendete. © Johannes Kratz

Dennoch habe ihn die Anfrage von Ralf Wesker gereizt. „Zum einen juckt es bei mir wieder, zum anderen hat auch meine Frau mir gesagt, dass mir der Fußball sicher gut tut, um ausgeglichener zu sein.“ Außerdem sei es für ihn interessant, mal eine Aufgabe außerhalb des Kreises Coesfeld zu übernehmen. „Ich bin froh, mit Maik jemanden an meiner Seite zu haben, der den ganzen Laden kennt. In unseren ersten Gesprächen hat sich rausgestellt, dass die Chemie stimmt und wir die gleichen Vorstellungen vom Fußball haben.“

Den „Laden“ kennt Maik Hollweg in der Tat bestens. Nachdem er als Spieler die Jugendmannschaften beim TuS durchlaufen hatte, feierte er mit der ersten Mannschaft 2007 den Aufstieg in die Kreisliga A und 2012 in die Bezirksliga. Nach der Spielzeit 2013/14 musste der frühere Kapitän dann wegen anhaltender Knieprobleme die Schuhe frühzeitig an den Nagel hängen.

Verbindung als Spieler und Trainer

Als Coach sammelte der heute 32-Jährige schon damals Erfahrungen in der Wüllener Jugendabteilung, trainierte auch einige Spieler der aktuellen Mannschaft. Mit erfahreneren Akteuren wie Hendrik Vortkamp, Andreas Bastron oder Alexander Edel spielte Hollweg noch selbst zusammen. „Ich denke schon, dass ich die Truppe ganz gut kenne und bin überzeugt, dass das in dieser Konstellation gut funktionieren kann.“ Die ersten Gespräche mit Johannes Dönnebrink seien jedenfalls sehr positiv verlaufen.

Jetzt lesen

Dass die aktuelle Saison ein positives Ende nimmt, hofft indes Ralf Wesker. „Bevor das neue Projekt im Sommer startet, werden wir von Vereinsseite Uwe Stampfer und Daniel Tatti unterstützen, wo es eben geht.“ Parallel würden nun die Gespräche mit den Spielern gesucht, was die neue Saison angeht.

Erster Test in Stadtlohn

  • Sein erstes Testspiel der Wintervorbereitung bestreitet der TuS Wüllen am Donnerstag, 30. Januar, beim A-Ligisten DJK Eintracht Stadtlohn.
  • Weitere Partien folgen am Samstag, 1. Februar bei Kreisligist GW Nottuln II (16 Uhr) sowie am Sonntag, 9. Februar beim Landesligisten SG Borken (14.30 Uhr).
  • In der Bezirksliga geht es weiter am Sonntag, 16. Februar, mit dem Auswärtsspiel beim SuS Olfen.
Lesen Sie jetzt