Gegen das Schlusslicht soll der zweite Sieg her

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Mit der Hammer SpVg gastiert das Schlusslicht der Oberliga im Hamalandstadion. Gerade deshalb will die SpVgg Vreden auf der Hut sein. Neben dem Sportlichen schwebt die Corona-Frage über dem Spiel.

Vreden

, 25.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vier Punkte aus vier Spielen – mit dieser Bilanz kann Oberliga-Aufsteiger SpVgg Vreden fürs Erste leben. Vor allem aber mit den bisher gezeigten Leistungen konnte sich Trainer Engin Yavuzaslan gut anfreunden. Da kann die Zielsetzung für das Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen die Hammer SpVg doch nur „Sieg“ lauten, oder?

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„Natürlich werden wir klipp und klar auf Sieg spielen“, bekräftigt der Vredener Coach. „Aber das wollen wir in jeden Heimspiel tun und nicht nur gegen Hamm.“ Wie gut drei Zähler gegen das noch punktlose Schlusslicht tun würden, um sich ein Stück weit von der Gefahrenzone abzusetzen, ist natürlich allen Blau-Gelben bewusst. „Aber ein angeschlagener Boxer ist immer gefährlich“, so Yavuzaslan. „Und wenn irgendjemand jetzt meint, wir könnten ein Spiel gewinnen, ohne absolut ans Limit zu gehen, dann bekommen wir Schwierigkeiten.“

Das 1:5 der Gäste am Donnerstag gegen Ennepetal hat der Vredener Trainer analysiert und ist zu der Erkenntnis gekommen, das das Resultat im Vergleich zu den Kräfteverhältnissen viel zu hoch ausgefallen sei.

Köpfe geschüttelt

Die Vredener brachten vom Wochenspieltag einen Punkt aus Schermbeck mit. Eigentlich ein zufriedenstellendes Resultat. Dennoch hätten seine Spieler nachher in der Kabine die Köpfe geschüttelt, berichtet Yavuzaslan. „Daran sieht man die Entwicklung der Mannschaft, welche Erwartung sie in der neuen Liga schon an sich selbst hat und wie gierig sie auf Punkte ist.“

Im Heimspiel gegen Hamm könnte der Tabellenelfte mit der gleichen Startformation spielen wie in Schermbeck. Niklas Niehuis war auf die Rechtsverteidigerposition des verletzten Stephan Hartmann gerückt, Dennis Wüpping war als defensiver Mittelfeldspieler neu ins Team gekommen.

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Während es personell also kaum Fragezeichen gibt, schwebt noch das Thema Corona über der Partie. Denn Hamm ist derzeit ein Hotspot mit vielen Infizierten. Stand Freitagmittag ist die Hammer Mannschaft davon aber nicht betroffen. Engin Yavuzaslan: „Ich hoffe, dass wir spielen können, um im Rhythmus zu bleiben. Die Gesundheit geht aber immer vor.“

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