Loker/Terhaar bestes U14 Mädchenteam bei den Westdeutschen

Beachvolleyball

Mit ihrer Partnerin Marika Loker spielte die Wessumerin Julie Terhaar in Bocholt erfolgreich auf. Am Ende hatte das Duo allerdings mit schwindenden Kräften zu kämpfen.

Wessum

16.08.2020, 16:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Julie Terhaar und Marika Loker wurden besten Mädchenteam beim Turnier in Bocholt.

Julie Terhaar und Marika Loker wurden besten Mädchenteam beim Turnier in Bocholt. © privat

Bei den Westdeutschen Beachmeisterschaften der Altersstufe U14 in Bocholt erspielten Marika Loker und Wessumerin Julie Terhaar vom RC Borken-Hoxfeld den inoffiziellen Titel des Westdeutschen Meisters der weiblichen U14 aus. Nach einem kräfteraubenden Tag in extremer Hitze belegte das Team als bestes Mädchenteam bei den gemischt ausgeführten Meisterschaften Platz 4.

Loker/Terhaar starteten in den Tag mit einem klaren 2:0 Sieg über das Team vom Bayer Dormagen. In Runde zwei trafen sie dann direkt auf das erste Jungenteam, die an Nummer 11 gesetzten und späteren Zweiten von Tusa Düsseldorf, die mit 2:0 die Oberhand behalten sollten. Dies hieß für das RCB-Duo den Gang in das Loserbraket, sodass eine weitere Niederlage das Aus bedeutet hätte.

Bekannte Kontrahenten

Hier setzten die beiden sich aber sowohl gegen das Team vom Rumelner TV als auch die Paarung von Tusa Düsseldorf/DJK Köln durch, bevor sie auf die Bocholter Lokalmatadoren trafen, die sie schon aus vielen Begegnungen auf den Sandplätzen in diesem Jahr kannten. Wie auch schon in den Qulifikationsturnieren gewannen auch hier Loker/Terhaar ein hochklassige Spiel. Gegner in der nächsten Runde war die Vereinskollegin Mila Topic mit ihrer Dingdener Partnerin Wiebke Simson. Letztere sollten nach der 0:2-Niederlage Rang sieben belegen, während Loker/Terhaar in die Runde der letzten Sechs einzogen.

Die Kräfte schwinden

Ohne Pause startet dann das Spiel gegen das Bocholter Team Bielefeld/Maas, hier musste man gegen Ende des ersten Satzes den Strapazen des Tages Tribut zollen und das Spiel erschöpfungsbedingt unterbrechen. Nach dem Wiederanpfiff gelang ein knapper Sieg im ersten Satz und der zweite Satz wurde mit einer Willensleistung zum Schluss gedreht und das Spiel gewonnen.

Zwar noch mal im Halbfinale angetreten, musste aus körperlichen Gründen gegen das sehr gute Bocholter Jungenduo Dörpinghaus/Janitzki, die späteren Meister, aufgeben. Acht Spiele teils in brennender Sonne waren dann doch zu viel, vor allem, wenn man bedenkt, dass Marika Loker bis Samstagabend einen Wochenlehrgang des WVV Kaders besucht und jeden Tag zweimal trainiert hatte. Dementsprechend verzichtete man auch auf das Spiel um Platz drei und wurde am Ende als bestes Mädchenteam Vierter.

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