Moritz Huning holt Gold, Anna Volks Silber bei den Westfälischen Meisterschaften

Leichtathletik

Gleich zwei Medaillen nahmen die beiden Athleten des TV Vreden von den Westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund mit nach Hause. Moritz Huning sorgte für die Überraschung des Tages.

20.01.2019, 18:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zufrieden mit ihren Vorstellungen: Moritz Huning und Anna Volks vom TV Vreden

Zufrieden mit ihren Vorstellungen: Moritz Huning und Anna Volks vom TV Vreden © Privat

Während Anna Volks mit neuer persönlicher Bestweite Silber im Kugelstoßen holte, sorgte Moritz Huning mit seinem Sieg im Hürdenlauf am Samstag für die Überraschung des Tages.

Der 16-jährige Huning gewann völlig unerwartet im Finale über 60 Meter Hürden. Während der Vredener im Kugelstoßen, seiner eigentlichen Hauptdisziplin, noch nicht so recht mit der Fünf-Kilo-Kugel zurechtkam und nur den sechsten Platz erreichte, lief es auf der Sprintstrecke umso besser.

Steigerung im Finale

Nach einem etwas unsicheren Vorlauf in 8,78 Sekunden qualifizierte er sich mit der fünftbesten Zeit für das Finale. Auf Bahn acht erwischte Huning den Start, anders als bei den meisten Rennen im letzten Jahr, optimal. „Ich war mit meinen Konkurrenten gemeinsam an der ersten Hürde, das schaffe ich sonst nie. Hinten raus konnte ich gewohnt meine Stärken ausspielen“, beschrieb der Athlet sein Rennen. Dabei war zunächst nicht klar, wer das Rennen gewonnen hatte. Lediglich drei Hundertstel trennten ihn auf der Ziellinie von Sebastian Stelte (LC Paderborn), doch die reichten aus, um seiner erfolgreichen Karriere einen weiteren Titel hinzuzufügen.

Anna Volks hochzufrieden

Anna Volks konnte den Erwartungen vollends gerecht werden. Während sich die Athletinnen im Mittelfeld der Kugelstoß-Konkurrenz einen engen Wettkampf lieferten, sah die Situation an der Spitze aus wie vorhergesagt. Marie-Theres Bornemeier dominierte das Feld vom ersten Versuch an und sicherte sich als einzige Athletin mit über 14 Metern klar den Sieg. Genauso eindeutig ging der Vize-Titel an Volks. Die Ellewickerin überzeugte in einer neuen persönlichen Bestleistung von 13,45 Metern und zeigte sich nach dem Wettkampf hochzufrieden: „Obwohl der erste Versuch recht schlecht lief, konnte ich fokussiert bleiben und meine Leistung später im Wettkampf abrufen“, so die 23-jährige.

„Großartig wie Anna ihren Aufwärtstrend fortsetzen konnte und Moritz ist immer für eine Überraschung gut“, resümierte Trainer Lukas Reimann das Ergebnis seiner Schützlinge. In zwei Wochen werden beide Athleten in den gleichen Disziplinen bei den NRW Meisterschaften an den Start gehen.

Das Trio des SuS Stadtlohn (v.l.) Liv Grete Krumme, Moritz Gehling und Julie Krumbeck

Das Trio des SuS Stadtlohn (v.l.) Liv Grete Krumme, Moritz Gehling und Julie Krumbeck

Über Medaillen hatten die drei Teilnehmer des Stadtlohn im Vorfeld der Westfälischen Titelkämpfe am Samstag gar nicht nachgedacht. Ein bisschen mehr hatten sich Liv Grete Krumme (Platz 22, 27,9 Sekunden), Julie Krumbeck (Platz 26, 28,51) und Moritz Gehling (Platz 15, 24,88) beim 200-Meter-Sprint schon erhofft. Moritz Gehling musste zudem einen Sturz beim Hürdenlauf über 60 Meter verkraften, womit er das Finale verpasste. „Die Drei haben es gut gemacht, aber etwas mehr wäre möglich gewesen“, fasste SuS-Trainerin Mechthild Wüpping zusammen.

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