Nach guter Vorbereitung: VfL muss nach Umbruch schnell den Rhythmus finden

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Die lange Saisonvorbereitung hat der VfL Ahaus genutzt. Es galt, einige neue Spielerinnen ins Oberligateam einzubauen. Die Testspiele waren gut, nun ruft die Pflicht. In einem Heimspiel.

Ahaus

, 04.09.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Start in die kommende Oberliga-Spielzeit fühlt sich auch abseits der Corona-Bedingungen für die Volleyballerinnen des VfL Ahaus schon ein wenig anders an als in den vergangenen Jahren. Nach Jahren der Kontinuität, ein besonderes Erfolgsrezept, galt es nun, einen spürbaren Umbruch einzuleiten.

Die bisherigen Eindrücke stimmen Trainer Sebastian Förster positiv, dass auch der Start in die Saison am Samstag ab 16 Uhr in der Sporthalle am Berufskolleg für Technik, Kivitstegge, gelingen wird. Zu Gast ist mit VV Schwerte allerdings ein Gegner, der dem VfL in der Vergangenheit nicht unbedingt lag.

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Acht Wochen ist der Oberligist mittlerweile im Hallentraining. Die ausgeprägte Länge und der Umstand, dass man durchgängig die Halle nutzen konnte, kamen dem Team gelegen. „Das war wichtig: Die Arbeit für mich war ja im Grunde zweigleisig: Zum einen stand die Weiterentwicklung der etablierten Spielerinnen an, zum anderen wollen die wir die Neuzugängen aus Bezirksliga und Bezirksklasse rasch auf Oberliga-Niveau heben. Das hat gut funktioniert“, so Förster. Gemeint sind damit Sophie Almering und Helena Grotenhoff, die aus der eigenen Reserve aufgerückt sind, sowie Charlotte Niehues und Maria Worms (DJK Stadtlohn).

Mannschaftsgefüge soll flexibler und stabiler werden

Großen Wert hat Förster darauf gelegt, die Spielerinnen flexibel auszubilden. Bei diesen Verschiebungen müsste künftig mehr Sicherheit und Ruhe ausgestrahlt werden als zuletzt. Die Testspielergebnisse unterstreichen die positive Einstellung des Coaches. Zuletzt konnten im Rahmen eines Trainingslagers mit BW Aasee II und Borken III gleich zwei Verbandsligisten deutlich bezwungen werden.

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Nun folgt die Pflicht nach einem halben Jahr ohne Pflichtspiel. Natürlich verbunden mit Unsicherheiten und viel Aufwand. So entwickelte der VfL eine Option zur Online-Registrierung, über die sich Zuschauer für die Heimspiele registrieren lassen können. Registrierungen können natürlich auch am Spieltag in der Halle vorgenommen werden. „Nachdem die Halle nun auch freigegeben wurde, dürfen wir 90 Besucher unter Beachtung des Hygienekonzepts einlassen. Ich denke, das ist eine gute Anzahl“, so Förster.

Vier fixe Absteiger sorgen schon für Druck

Sportlich kann er den Auftakt schwer einschätzen. „Schwerte ist eigentlich immer eine gute Truppe. Nun gibt es aber wohl einen neuen Trainer und einige Abgänge. Da müssen wir abwarten.“ Trotz des Umbruchs bleibt den Ahauserinnen wenig Zeit. „Der Druck ist schon da bei vier fixen Absteigern. Wir sollten also schnell in den Rhythmus kommen und punkten. Die Bilanz gegen Schwerte ist ausbaufähig“, blickt Förster voraus. Ein Rang unter den ersten fünf Oberligisten kann es werden, trotz des Umbruchs.

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