Neue Spielgemeinschaft: FC Ottenstein und VfB Alstätte tun sich zusammen

rnJuniorenfußball

Weil beide Vereine im Mädchenfußball nicht mehr in allen Jahrgängen ausreichend besetzt waren, machen sie jetzt gemeinsame Sache. Welcher Klub vorne steht, wurde per Münzwurf entschieden.

Ottenstein/Alstätte

, 26.06.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ahle/Graes, Legden/Asbeck, Oeding/Südlohn/Weseke oder auch FC und SpVgg Vreden – der Trend geht seit Jahren zu Spielgemeinschaften im Juniorenbereich. Zu knapp wird das Personal in vielen Jahrgängen. Für die Saison 202/21 haben sich aus diesem Grund auch der FC Ottenstein und der VfB Alstätte zusammengetan. Offiziell vom Fußballkreis genehmigt ist die JSG Ottenstein/Alstätte zwar noch nicht, doch das sollte nur noch Formsache sein.

Der VfB Alstätte hat in der Saison 2019/20 noch drei eigene Mädchenteams ins Rennen geschickt. Während die E-Juniorinnen als „normales Team“ liefen, traten schon die D-Juniorinnen (7er) und B-Juniorinnen (8er) als reduzierte Mannschaften an. Von B- bis E-Jugend war der FCO zwar durchgängig besetzt, doch auch hier waren zwei 8er-Mannschaften vertreten.

Letztlich gab der VfB um Mädchenfußball-Koordinatorin Nina Hörst den Impuls zur Zusammenarbeit. „Wir haben uns mit den Ottensteinern unterhalten und gemerkt, dass auch sie Engpässe haben.“ Bereits vor drei Jahren hatten beide Vereine im Bereich der U17 für ein Jahr kooperiert. Silke Beuting vom FCO habe diesmal trotzdem ein wenig darüber nachdenken müssen, „weil ich weiß, dass ich das als Jugendspielerin etwas komisch gefunden hätte, wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich plötzlich mit einem bisherigen Gegner zusammenzuspielen soll“.

Letztlich fand die Idee aber auch in Ottenstein Anklang. „Es ist allein schon deshalb vernünftig, weil auf diese Weise alle Mädchen mit Gleichaltrigen zusammenspielen können und nicht zum Beispiel eine Siebenjährige in der U11“, sagt Silke Beuting. Nina Hörst hofft durch die Bündelung der Kräfte auch, „dass wir vielleicht mal etwas weiter oben mitspielen können“.

Training soll nächste Woche starten

Die neue JSG will insgesamt fünf Mannschaften zum Spielbetrieb auf Kreisebene anmelden: zwei U13-Mannschaften sowie je eine U11, U15 und U17. Die Trainer kommen aus beiden Vereinen und auch die Einheiten finden von Jahrgang zu Jahrgang abwechselnd am Ottensteiner Sportplatz und im Alstätter Stadion am Bahnhof statt. Schon kommende Woche soll das Training starten.

Dass Ottenstein im Namen der JSG vorne steht, wurde übrigens per Münzwurf entschieden, wie Nina Hörst erklärt: „Beiden war es egal und dann haben wir es auf diese Weise entschieden.“ Das passe aber ganz gut, zumal bei der gemeinsamen Kirchengemeinde schließlich Alstätte an erster Stelle stehe.

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