Rob Reekers hört in Vreden auf – SpVgg auf Trainersuche

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Wer in der kommenden Saison das Westfalenliga-Team der SpVgg Vreden trainiert, bleibt weiter offen. Fest steht jetzt aber: Rob Reekers wird es nicht sein. Der Niederländer verlässt den Klub.

Vreden

, 09.02.2020, 12:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Sommer endet die Zusammenarbeit zwischen der SpVgg Vreden und Rob Reekers. Der Trainer hat dem Klubvorstand am Samstag mitgeteilt, dass er nach der laufenden Spielzeit, seiner zweiten in Vreden, nicht mehr zur Verfügung steht. „Rob hatte um Bedenkzeit gebeten und uns jetzt seine Entscheidung mitgeteilt“, erklärt der SpVgg-Vorsitzende Christoph Kondring. „Das ist für uns zwar schade, aber nicht zu ändern.“ Ab sofort laufe die Suche nach einem Nachfolger für den 53-Jährigen.

Reekers: Habe lange überlegt

Reekers selbst habe lange überlegt, sei nun aber zu dem Schluss gekommen, dass es für ihn das Beste sei, sich im Sommer aus Vreden zu verabschieden. „Die Gespräche sind leider nicht so gelaufen, wie ich es mir erhofft hatte“, so der frühere Bundesliga-Profi. Er wolle nicht ins Detail gehen, nur so viel, auch um Spekulationen vorzubeugen. „Geld war dabei nicht der entscheidende Punkt.“

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Der Abschied werde ihm sicherlich nicht leichtfallen, so Reekers. „Wir haben hier mit der Mannschaft und dem Betreuerstab eine gute Gemeinschaft aufgebaut. Für alle Beteiligten tut es mir leid, dass das jetzt im Sommer vorbei ist.“ Bis dahin werde der Trainer aber weiterhin alles geben, um die anvisierten Ziele zu erreichen. „Wir wollen den Kreispokal gewinnen und in der Liga so lange wie möglich oben mitspielen.“

Kader bleibt größtenteils zusammen

Reekers hatte zur Saison 2018/19 die Nachfolge von Marcus Feldkamp im Hamalandstadion angetreten. In seiner ersten Saison belegte er mit der SpVgg den elften Platz, aktuell steht das Team vor dem Start in die Restsaison auf Rang fünf, zwei Zähler hinter Spitzenreiter Hiltrup.

Der Kader werde in der kommenden Saison trotz des Trainerwechsels zum größten Teil zusammenbleiben, so Christoph Kondring. Außer Mario Worms, der als Spielertrainer zu Westfalia Osterwick wechselt, und Cihan Bolat, dessen Zukunft noch offen ist, würden alle Spieler bleiben. Aus der eigenen A-Jugend rücken zudem Felix Mensing und Bugra Günes ins Westfalenligateam auf.

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