Sechs Corona-Fälle bremsen Volleyballteam aus

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Das Coronavirus hat die Skurios Volleys Borken mit der vollen Breitseite erwischt. Sechs Fälle zählt der Zweitligist aktuell, die für Samstag angesetzte Partie in Bonn wurde bereits abgesagt.

von Von Dirk Rodenbusch

Borken

, 14.11.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der 2. Damenvolleyball-Bundesliga Nord steht am Wochenende der neunte Spieltag auf dem Programm und die nächste Dienstreise sollte die Skurios Volleys Borken in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn führen. Aber bereits am Mittwoch wurde die Samstagnachmittag angesetzte Partie in der Hardtberghalle gegen den SSF Fortuna abgesagt.

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Das Coronavirus hat zum zweiten Mal bei den Zweitliga-Volleyballerinnen zugeschlagen – und sie dieses Mal mit der vollen Breitseite erwischt. Nachdem am Samstag vor dem Heimspiel gegen den VC Ostbevern (3:2) noch alle Spielerinnen negativ auf Covid-19 getestet worden waren, zeigten sich bei einigen Spielerinnen in der Nacht von Sonntag auf Montag erste Symptome, die auf das Virus hindeuteten. Weitere Tests ergaben zunächst, dass die Skurios Volleys drei positive Fälle in ihren Reihen haben. Zwei Spielerinnen befanden sich zudem bereits seit Anfang der Woche in K1-Quarantäne.

Absage nur bei weniger als acht Spielerinnen

Trotzdem wurde das Spiel in Bonn zunächst noch nicht endgültig abgesagt, denn laut den Regularien der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) wird eine Partie erst dann verlegt, wenn einem Klub weniger als acht Spielerinnen zur Verfügung stehen.

Borkens Teammanager Markus Friedrich: „Am Donnerstagmittag hatten wir noch genau diese acht Mädels im Kader, aber von denen haben auch schon drei oder vier erste Symptome gezeigt. Kurz danach hat sich rausgestellt, dass drei weitere Mitglieder unseres Teams positiv getestet wurden. Jetzt steht definitiv fest, dass wir nicht nach Bonn fahren werden.“

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Wie es bei den Skurios Volleys weitergeht, ist natürlich vom weiteren Ansteckungsgeschehen abhängig. In dieser Woche hat der Zweitligist bereits sämtliche Trainingseinheiten abgesagt. Friedrich: „Außerdem müssen wir ja auch erst einmal sehen, wie die Stadt beziehungsweise die Behörden reagieren.“

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