SuS Legden verliert mehrere Leistungsträger: „Dieses Jahr trifft es uns härter“

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In welcher Staffel der SuS Legden in der neuen Saison antreten wird, steht noch nicht fest. Klar ist aber schon jetzt, dass der A-Ligist die Abgänge einiger Stammkräfte kompensieren muss.

Legden

, 08.07.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nachdem der Kader des SuS Legden in den vergangenen Jahren mehr oder weniger konstant zusammen geblieben ist, stehen zur Saison 2020/21 etwas größere Veränderungen an. Der A-Ligist verliert einige Spieler, die zuletzt zum festen Inventar des Teams gezählt hatten.

„Dieses Jahr trifft es uns etwas härter“, sagt SuS-Trainer Izzet Günes mit Blick auf die Abgänge. Zu denen zählt mit Deniz Günes der beste Torschütze der Saison 2018/19. Ihn zieht es zum TSV Ahaus in die Kreisliga C. Ebenfalls nach Ahaus, allerdings zum Landesligisten Eintracht, wechselt Till Dresemann. Ein großes Talent, dem die SuSler diese Chance gönnen. Gleichwohl reißt sein Abgang ein Loch in die Legdener Mannschaft, wo Dresemann nach seinem Wechsel aus Vreden im Sommer 2019 eine tragende Rolle eingenommen hatte.

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Dem Nachbarn und bisherigen Ligakonkurrenten SW Holtwick hat sich René Grasedieck angeschlossen. In der abgebrochenen Saison zählte er nicht mehr unbedingt zur ersten Elf in Legden, doch auch er trug seinen Teil zum guten Abschneiden der Mannschaft in den vergangenen Jahren bei.

Schmerzhaft dürfte für den SuS auch der Abgang von Julius Effkemann werden. Der Stürmer zählt zu den Säulen der Mannschaft, das allerdings nicht mehr lange. „Zum 1. Oktober schlägt er seine Zelte in Osnabrück auf und wird uns nicht mehr zur Verfügung stehen“, erklärt Trainer Günes. Da die Saison voraussichtlich erst Mitte September beginnt, werden die Legdener nicht mehr allzu viel Spaß an ihrem besten Torschützen der abgelaufenen Saison haben.

Legdener bleiben ihrer Linie treu

Trotz dieser Abgänge bleiben die Dahliendörfler ihrer Linie treu, bei Zugängen in erster Linie auf Spieler in den eigenen Reihen zu setzen. So erhalten künftig mit Kevin Böckmann, Lars Hellkuhl und Steffen Büttelbrock drei Akteure aus der zweiten Mannschaft ihre Chance in der A-Liga. Hinzu kommen Akteure aus der A-Jugend der JSG Legden/Asbeck.

Izzet Günes hat sein Team bereits vor drei Wochen wieder auf den Trainingsplatz gebeten. Das erste Testspiel ist für kommenden Sonntag bei RW Nienborg geplant. Ab der kommenden Woche wird dann nur noch auf freiwilliger Basis trainiert, ehe am 25. Juli die offizielle Vorbereitung auf die Saison startet.

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Derzeit ist ebenso wenig bekannt, wann diese startet, noch in welche Staffel der SuS als „Grenzgänger“ zwischen Norden und Süden des Fußballkreises eingruppiert wird. Trotz Protest sind die Legdener zur Saison 2016/17 in die Kreisliga A2, die sogenannte Coesfelder Staffel, umgruppiert worden. Aufgrund des vermehrten Aufstiegs nach der abgebrochenen Spielzeit könnten die Mannschaften aber neu verteilt und der SuS wieder dem Norden zugeordnet werden.

„In der Ahauser Gruppe zu spielen, wäre uns dieses Jahr lieber denn je“, sagt Izzet Günes. Das liege vor allem an den kürzeren Wegen zu Auswärtsspielen, nachdem mit der SG und DJK Coesfeld zwei Teams aus der Nähe aufgestiegen sind. Andrerseits hat sich der SuS in der Kreisliga A2 etabliert, belegte seit der Umgruppierung die Plätze vier, sieben, sechs und beendete die Spielzeit 2019/20 gar auf Rang drei. Wohin die Reise geografisch und sportlich geht, bleibt für die Legdener also eine spannende Frage.

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