SuS Stadtlohn steigert sich in Coesfeld und steht im Finale

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Die erste Hälfte im Halbfinale bei der SG Coesfeld verschlief der SuS Stadtlohn. Umso glücklicher waren die Blau-Weißen nach dem Schlusspfiff: Sie stehen im Endspiel gegen die SpVgg Vreden.

Stadtlohn

, 21.08.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der SuS Stadtlohn steht nach dem Finalsieg 2018 wieder im Endspiel um den Kreispokal. Das erreichte der SuS am Donnerstagabend mit einem 2:0-Sieg beim Bezirksliga-Konkurrenten SG Coesfeld. Nun wartet ein Traumfinale auf die Stadtlohner: Am Samstag, 29. August, dürfen sie sich in Legden mit Oberligist SpVgg Vreden messen.

Der Erfolg im Halbfinale war aber keineswegs ein Selbstläufer. Nach den ersten 45 Minuten hätte sich kein Stadtlohner beschweren dürfen, wenn die SG Coesfeld in Führung gelegen hätte. Zunächst mussten sie sich bei Torwart Stefan Mester bedanken, der zweimal gegen Henrik Mauermann parierte (5., 16.). Als dann ein Kopfball des früheren SuS-Jugendspielers Max Meßing knapp über die Latte flog (20.), mussten sich die Gäste langsam Gedanken machen.

Ihre erste Chance ließ dann Tobias Preckel mit einem Flachschuss liegen (24.), unmittelbar zuvor hatte der SuS Strafstoß nach vermeintlichem Foul an Raphael Buster gefordert. Busert war es dann, der mit einer Ecke das überraschende Führungstsor vorbereitete. Maximilian Wolfs Kopfball flog von der Latte ins Tor (36.). Danach bot sich Coesfeld die beste Chance zum Ausgleich, Leonard Evers klärte aber spektakulär vor Marc Lowak, der eigentlich nur ins leere Tor hätte einschießen müssen (42.).

Die Stadtlohner bejubeln das 1:0 durch Maximilian Wolf.

Die Stadtlohner bejubeln das 1:0 durch Maximilian Wolf. © Sascha Keirat

Nach der Pause fand der SuS dann zu seinem Spiel, ließ kaum noch SG-Chancen zu und kombinierte sich mehrfach vors Tor der Heimelf. Erstmals von Erfolg gekrönt war das in der 57. Minute, als Leon Kernebeck frei vor Keeper Tim Herbstmann die Ruhe behielt und einnetze. Kernebeck hatte fünf Minuten zuvor eine dicke Chance ausgelassen. Mit dem Schlusspfiff verpasste dann Maximilian Rhein das 3:0, als er vom Elfmeterpunkt nur den Pfosten traf (90.+3).

„Wir hatten Chancen, um hier frühzeitig für Ruhe zu sorgen“, sagte SuS-Trainer Stefan Rahsing später. Mit Blick auf die erste Hälfte wusste er aber auch, dass ein Rückstand absolut möglich gewesen wäre. „Wir waren total mutlos und haben so ziemlich alles vermissen lassen, was in so einem Spiel nötig ist. Zum Glück hat es nach der Pause besser geklappt. Jetzt freuen wir uns aufs Finale.“

SG Coesfeld - SuS Stadtlohn 0:2
SuS: Mester (57. Hintemann) - Diekenbrock, Jaegers, Evers, Carneiro (21. Preckel), Wolf, Thentie (46. Friedrich/79. Rhein), Meise, Tendahl, Kernebeck, Busert
Tore: 0:1 Wolf (36.); 0:2 Kernebeck (57.)

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