Wechsel in die zweite Liga: Vivien Sandberg freut sich auf neue Herausforderung in Münster

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Für Zweitligist TC Union Münster schlägt die Ahauserin Vivien Sandberg in der kommenden Sommersaison auf. Nach der Saison wird sie Deutschland dann allerdings in Richtung USA verlassen.

Ahaus

, 11.02.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Drei Jahre lang war die Ahauserin Vivien Sandberg zuletzt für den TC Blau-Weiß Berlin aktiv. Nach dem Abstieg mit der zweiten Mannschaft aus der Regionalliga im vergangenen Sommer hat die 18-Jährige nun eine neue Herausforderung vor sich und wechselt nach Münster. „Unterhalb der Regionalliga zu spielen, passt nicht zu meinen Zielen“, erklärt Vivien Sandberg ihren Wechsel im Gespräch mit der Münsterland Zeitung.

In Berlin bestritt sie in der Sommersaison 2019 auch ein Einzel für die erste Mannschaft in der 2. Bundesliga (Ligakonkurrent des TC Union Münster), das sie knapp in drei Sätzen verlor. Ansonsten schlug sie die Saison über als Nummer eins der zweiten Mannschaft auf, die als Tabellensiebter den Klassenerhalt verpasste. Erfolge feierte sie zuletzt vor allem bei Turnieren. So gewann sie beispielsweise in Kühlungsborn, Pulheim, Heusweiler und Alsdorf jeweils in der Damen-Konkurrenz.

Weniger Zugfahrten

Nach Berlin und zurück pendelte die Ahauserin meist mit dem Zug. Auch wenn sie weiterhin viel in Sachen Tennis auf Reisen sein wird, hat sich zumindest dieser Aufwand mit dem Wechsel zum TC Union deutlich reduziert. „Ich bin froh, dass ich jetzt in Münster spielen kann. Dort werde ich auch zweimal pro Woche mit der Mannschaft trainieren und ansonsten weiterhin mit meinen Trainern in Enschede und Köln“, erklärt die Schülerin des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung.

Neben Vivien Sandberg, aktuell Nummer 70 der deutschen Rangliste, hat der TC Union auch die Kroatin Mariana Drazic (25) verpflichtet. Weiterhin zum Team gehören Nastja Kolar, Melanie Klaffner, Manon Kruse, Ria Dörnemann, Tina Kötter und Andrea Böckmann.

Persönlich kennt Vivien Sandberg ihre neuen Mitspielerinnen noch nicht gut, „bei Turnieren bin ich aber der ein oder anderen schon mal über den Weg gelaufen“, sagt die Ahauserin. Im Team werde sie an Position drei oder vier spielen. Das Zweitliga-Niveau traue sie sich auf jeden Fall zu.

Im August nach Nebraska

Bis zum Saisonstart am 17. Mai gegen den Hamburger Club an der Alster hat die bald 19-Jährige nun Zeit, sich in Münster einzugewöhnen. Die Zeit dort ist allerdings begrenzt. „Im August geht es für mich dann in die USA“, erzählt Vivien Sandberg. Dort hat sie ein Sportstipendium für die Universität in Lincoln, Nebraska, erhalten.

Ein spannendes Jahr liegt also vor der Schülerin, die ihre ersten Jahre beim TC Grün-Weiß verbrachte und vor dem Wechsel nach Berlin für das Verbandsligateam von Grün-Gold Gronau spielte.

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