Transfercoup für TSV: Esad Dayan kommt von der Eintracht

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D-Ligist angelt sich zur neuen Saison Verstärkung aus der Landesliga. Eintracht Ahaus verliert mit Dayan einen Dauerbrenner. Der erklärt seinen Wechsel im Gespräch mit der MLZ.

Ahaus

, 03.01.2020, 14:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf den Aufstieg in die Kreisliga C hofft der TSV Ahaus als souveräner Tabellenführer mit Recht. Und um seine mittelfristigen Ambitionen – die C-Liga soll nicht die Endstation sein – zu untermauern, rüstet der Verein personell weiter nach. So wechselt zur kommenden Spielzeit Esad Dayan von der Ahauser Eintracht zum TSV.

Dayan soll dann nicht nur als Spieler, sondern auch als Co-Trainer seines älteren Bruders Serkan Dayan fungieren und dem Team mit seiner Erfahrung weiterhelfen. Immerhin spielt der 31-Jährige seit über zehn Jahren in der ersten Mannschaft von Eintracht Ahaus, die meiste Zeit in der Landesliga. Allerdings mit einem Jahr Unterbrechung, als er 2014/15 für eine Spielzeit die Schuhe beim A-Ligisten SF Ammeloe schnürte.

„Ich habe seit der E-Jugend für die Eintracht gespielt und dort viel mitgemacht. Jetzt ist es für mich aber an der Zeit, mal was Neues auszuprobieren und mehr Verantwortung zu übernehmen“, sagt Esad Dayan.

In der laufenden Saison stand der Mittelfeldspieler elfmal für die Eintracht auf dem Platz und kam dabei auf 443 Minuten Spielzeit. Zudem bestritt er drei Begegnungen bei der Reserve in der Kreisliga A. Beim TSV will er nun erste Schritte im Trainerbereich machen. „Eigentlich war das nie so mein Thema, aber ich will es jetzt mal versuchen.“

Wieder vereint

Sein älterer Bruder Serkan freut sich über die Zusage. „Wir vom Verein sind sehr glücklich darüber, dass wir so einen Spieler für uns gewinnen konnten. Das ist natürlich ein Königstransfer.“ Serkan Dayan freut sich zudem darauf, nach rund zehn Jahren wieder in einem Team mit seinem Bruder zu kicken.

Die weitere Kaderplanung beim TSV läuft derzeit noch. Fest steht aktuell ein sofortiger Abgang: Fatih Belger wechselt zur Rückrunde zu Eintracht Ahaus III.

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