Trotz Überzahl geht die SpVgg auch in Dortmund leer aus

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Beim ASC Dortmund zeigten die Blau-Gelben eine starke erste Hälfte und führten bis zur Pause. Der ASC knackte die Vredener Defensive danach gleich dreimal. Am Ende sogar in Unterzahl.

Vreden

, 13.09.2020, 20:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach dem 2:3 bei der Oberliga-Premiere gegen Rheine musste die SpVgg Vreden ihr erstes Auswärtsspiel beim ASC Dortmund mit dem gleichen Ergebnis verloren geben. Die Gastgeber verdienten sich die Punkte mit einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang. Die Spielvereinigung überzeugte dafür in Halbzeit eins.

Es war ein hartes Stück Arbeit, das der ASC am Sonntag gegen den Aufsteiger verrichten musste. Allen voran in den ersten 45 Minuten zwang Vreden den ASC immer wieder in komplizierte Situationen. Vreden überzeugte mit kompromissloser Körperlichkeit, Aplerbeck hatte zunächst Mühe, seine Offensivleute überhaupt in Szene zu setzen. Im Laufe des ersten Durchgangs mehrten sich aber dennoch die Chancen auf beiden Seiten.

Gute Torhüter verhindern mehr Treffer

Es war den Torhütern beider Klubs zu verdanken, dass in der ersten Halbzeit kaum Tore fielen. Nur in der 28. Minute war ASC-Torwart Jan Held machtlos. Vredens Maximilian Hinkelmann erzielte mit einem schönen Schuss ins obere linke Eck, sein erstes Oberligator, die Gästeführung – zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient.

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„Wir waren in der ersten Halbzeit absolut überlegen, waren galliger, spritziger und hungriger. Wir haben Aplerbeck vor große Probleme gestellt und denen Paroli geboten“, sagte Vredens Coach Engin Yavuzaslan nach dem Spiel.“ Aplerbeck hingegen verpasste vor der Pause trotz guter Möglichkeiten den Ausgleich-

In der Halbzeit schien Trainer Kotziampassis allerdings die richtigen Worte gefunden zu haben. Aplerbeck schaltete einen Gang hoch und knackte die Vredener mit dem frühen Ausgleichstreffer durch Maxi Podehl, der aus der Drehung traf (48.). Der ASC war nun besser im Spiel, presste tief in der Vredener Hälfte. Die zwischenzeitliche 2:1-Führung durch Daniel Schaffer verdiente sich die Heimelf.

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Selbst der Platzverweis gegen Michael-Marvin West wegen wiederholten Foulspiels, der sich in der Aktion sogar noch verletzte (70.), änderte nicht grundlegend etwas am Spielgeschehen. Anteil daran hatte allerdings auch Aplerbecks Neuzugang Tim Kallenbach, der mit einem Kracher in den rechten Winkel auf 3:1 für den ASC stellte. Das schien die Vorentscheidung zu sein.

Hilgemann weckt Vredener Hoffnung

Kurz vor dem Abpfiff musste Aplerbeck aber noch mal kurz bangen. Vreden witterte nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr mit dem Treffer von Niklas Hilgemann zum 2:3 noch einmal Morgenluft. Doch der ASC stemmte sich gegen den dritten Gegentreffer und behielt die drei Punkte bei sich.

Antonios Kotziampassis sprach nach dem Spiel von einem verdienten Sieg für sein Team. „Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Sieg aber verdient.“

ASC Dortmund - SpVgg Vreden 3:2
Vreden: Ottink – Schücker, Korthals, Kondring (58. Kouyate), Hinkelmann, Hartmann (66. Hilgemann), Niehuis, Hakvoort (76. Grabowsky), Mensing (82. Wüpping), Verwohlt, Ivanusic
Tore: 0:1 Hinkelmann (28.), 1:1 Podehl (48.), 2:1 Schaffer (63.), 3:1 Kallenbach (75.), 3:2 Hilgemann (88.).
Gelb-Rot: West, ASC (70.)

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