TuS-Riege überzeugt in Heidenheim

Turnen: 3. Bundesliga

Aufgrund von einigen Verletzungen waren die Turnerinnen des TuS Wüllen mit gemischten Gefühlen zum Wettkampf der 3. Bundesliga nach Heidenheim gereist. Und mit dem sechsten Rang lief es besser als befürchtet.

WÜLLEN

16.10.2017, 18:13 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Turnriege des TuS Wüllen hat beim zweiten Bundesligawettkampf in Heidenheim Rang sechs belegt.

Die Turnriege des TuS Wüllen hat beim zweiten Bundesligawettkampf in Heidenheim Rang sechs belegt.

Mit Gabriele Venhues (Mittelhandbruch), Hanna Reinders (Reha nach Kreuzbandriss) und Laura Vogt (Knieverletzung) fehlten drei Eckpfeiler. Da auch Mina Schlüter gesundheitlich angeschlagen war, reiste Henrike Reinders am Samstagabend nach, damit das Team überhaupt startfähig war. Und die TuS-Riege erturnte Rang sechs in der Tageswertung. In der Gesamtwertung auf Rang sieben hat der TuS Wüllen alle Chancen, die angestrebte Relegation Anfang Dezember in Ludwigsburg zu erreichen. Sonntagmorgen um 11 Uhr ging es für die Wüllenerinnen zum zweiten Mal in der dritthöchsten deutschen Liga an die Geräte. Erklärtes Ziel war es, die „Haut so teuer wie möglich zu verkaufen“ und die Chance auf das Erreichen eines Relegationsplatzes zu wahren.

Start am Schwebbalken

Als Sechster in der Gesamtwertung startete das Team aus Wüllen am Schwebebalken. Überaus nervös präsentierte sich Pia Orthaus. Ein Sturz und eine niedrige Wertung sorgten für Anspannung. Da auch Henrike Reinders trotz einer sauberen Übung einen Sturz hinnehmen musste und sich auch noch am Fußgelenk verletzte, erhöhte sich der Druck auf die Mannschaft weiter. Katharina und Anna Schalk präsentierten ihre Übungen souverän. Da aber die Amsterdamer Gastturnerin Elze Geurts zwei Stürze hinnehmen musste, stand mit 37,15 Punkten ein schwaches Balkenergebnis. Mit fünf soliden Übungen hielten sich die Wüllenerinnen am Boden schadlos und wahrten die Chance auf ein akzeptables Ergebnis. Vorhersehbar schmerzten die personellen Ausfälle am Sprung am meisten. Katharina Schalk und Pia Orthaus sprangen zu Beginn sehr souverän. Mina Schlüter musste eine Nullwertung hinnehmen. Da Geurts und auch Anna Schalk ihre Sprünge sicher standen, hielt sich „der Schaden in Grenzen“. Vor dem Barrenturnen war „noch Luft nach oben“; Voraussetzung eine perfekte Barrenvorstellung.

Elze Geurts mit Weltklasseübung

Waren die Übungen von Mina Schlüter und Anna Schalk noch mit kleinen Fehlern behaftet, turnten Pia Orthaus und Katharina fehlerfrei. Den Schlusspunkt setzte Elze Geurts mit ihrer Weltklasseübung. Sie erhielt die Tageshöchstwertung und führte die Mannschaft auf Rang sechs. „Trotz des Verletzungspechs und des nicht optimalen Starts in den Wettkamp bin ich stolz auf meine Turnerinnen“, resümierte Trainer Jürgen Schalk.Der TuS Wüllen turnte mit Anna und Katharina Schalk, Elze Geurts, Henrike Reinders, Pia Orthaus und Mina Schlüter.

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