TV Vreden ringt um Bonuspunkte

Handball

Der TV Vreden erwartet mit dem TV Verl einen aufstrebenden Absteiger im Heimspiel. Die Außenseiterrolle kann aber auch eine Chance sein.

Vreden

, 15.02.2019, 19:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
David Feist (l.) ist am Freitag wieder ins Training eingestiegen und könnte dem TV im Heimspiel helfen.

David Feist (l.) ist am Freitag wieder ins Training eingestiegen und könnte dem TV im Heimspiel helfen. © Johannes Kratz

Eine schwierige Trainingswoche liegt hinter den Handballern vom TV Vreden – viele Spieler waren grippegeschwächt oder angeschlagen und konnten nicht das volle Pensum gehen. Dennoch schmälert dies nicht die Zuversicht vor dem schweren Heimspiel am Samstag ab 19.45 Uhr in der Hamalandhalle, Up de Bookholt, gegen den Ligavierten TV Verl. Der jüngste Auswärtssieg in Ladbergen hat das Selbstvertrauen beim Tabellenelften noch einmal gestärkt.

Dem Gast aus Ostwestfalen begegnet Trainer Frank Steinkamp aber durchaus mit Respekt: „Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga brauchte Verl einige Zeit, um in der Landesliga anzukommen. Zuletzt zeigte die Formkurve aber steil nach oben.“ So stand nach einigen überzeugenden Siegen zuletzt eine denkbar knappe Niederlage gegen den Spitzenreiter aus Brockhagen. Vreden erwarte eine „junge und dynamische Mannschaft“, die insbesondere durch eine „sehr offene Deckung im 3:2:1“ unbequem zu spielen sei. „Da werden wir die Zwischenräume suchen und finden müssen“, blickt Steinkamp voraus.

Einige Fragezeichen

Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von David Feist, Oliver Abbing und Maximilian Wagener, ausfallen wird Sebastian Rave (krank). „Dann müssen andere Spieler in die Bresche springen und Verantwortung übernehmen – so wie in der Vorwoche auch schon“, erklärt der Coach. Weiter: „Wir gehen gewiss als Außenseiter in die Partie, das Hinspiel ging auch deutlich an Verl. Wir haben aber lange mitgehalten. Meine Jungs sind immer auch für Überraschungen gut – gerade in eigener Halle.“ Wie in der kommenden Woche gegen Brockhagen seien dies dann Punkte, die „man nicht eingerechnet“ habe. „Danach geht’s dann richtig los“, blickt Steinkamp auch schon einmal voraus.

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