TV Vreden zeigt gegen den Primus zwei Gesichter und verliert

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Zur Pause sah es so aus, als könne der TV Vreden den Spitzenreiter in die Knie zwingen. Nur fünf Vredener Tore in Hälfte zwei zerstörten diese Hoffnung letztlich aber.

Vreden

, 12.01.2020, 13:12 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Landesliga-Handballer des Vreden haben als Schlusslicht das Spiel gegen Spitzenreiter TV Verl mit 20:26 verloren geben müssen. Die Vredener boten aber in der Hamalandhalle 30 Minuten lang eine starke Vorstellung und führten zur Pause verdient mit 15:12.

„Die Verler sind wirklich sehr stark, wenn man sie ins Rollen kommen lässt. Zudem spielt Verl mit einer sehr aggressiven Abwehr, damit müssen wir erst einmal klarkommen“, hatte TV-Trainer Frank Steinkamp vor dem Anwurf gemeint. Und der TV Vreden machte in den ersten 30 Minuten einiges richtig, damit der Gegner nicht zu seinem Spiel findet.

Julius Jetter wieder dabei

Die Vredener Abwehr um USA-Rückkehrer Julius Jetter stand sehr sicher und ließ nicht viel zu. Auf der anderen Seiten rissen die TV-Angreifer nach ein paar leichten Fehlern zu Beginn mit guten und überraschenden Kombinationen immer wieder Lücken in die Verler Deckung und kamen so zu ihren Toren. Der starke Verler Schlussmann zeigte aber auch wiederholt seine Klasse und wurde zum großen Rückhalt.

Nach den ersten 14 Minuten lag Verl noch mit 6:3 vorn. Im weiteren Verlauf stellte sich der TV Vreden immer besser auf den Gegner ein und holte Tor um Tor auf.

Oliver Abbing sorgte mit dem 10:9 in der 20. Minute für die erste Vredener Führung. Julius Jetter traf aus dem Rückraum zum 14:12 und neun Sekunden vor der Pausensirene erhöhte Maximilian Wagener auf 15:12. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kippte die Partie dann aber innerhalb der ersten zehn Minuten. Der TV Vreden nutzte seine Chancen nicht, Verl erzielte fünf Tore in Folge und ging mit 17:15 in Führung.

„Zu viele Fehler geleistet“

„Wenn man nur fünf Tore in 30 Minuten erzielt, kann man so ein Spiel nicht gewinnen“, kommentierte TV-Coach-Steinkamp die zweite Halbzeit. „Wir haben uns nach der Pause wieder einmal zu viele leichte Fehler geleistet und unsere Torchancen nicht mehr konsequent verwertet. Heute wäre mehr möglich gewesen.“ Der TV Verl setzte sich mit dem Treffer zum 20:17 nach 46 Minuten auf drei Tore ab und baute den Vorsprung im weiteren Verlauf bis auf 26:20 weiter aus.

TV Vreden: Ramerseder, Wenning - Wagener (4 Tore), Maschmeier (3), Jetter (3), O. Abbing (2), J. Abbing (2), Hilbing (2), Buning (2), Rathmer (2), Gehling, Frintrop, Röring
Siebenmeter: TV Vreden (3/1); TV Verl (4/4)
Zeitstrafen: TV Vreden (2), TV Verl (3)

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