VfL Ahaus ist dabei: Kreisliga wird zur kommenden Saison aufgestockt

Tischtennis

Der Tischtenniskreis Westmünsterland hat nach dem Saisonabbruch eine überarbeitete Auf- und Abstiegsregelung präsentiert. Er folgt den Verbandsempfehlungen. Davon profitiert der VfL Ahaus.

Ahaus

, 19.04.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nach aktuellem Stand bleibt Claus Abbing mit dem VfL Ahaus Mitglied der Kreisliga.

Nach aktuellem Stand bleibt Claus Abbing mit dem VfL Ahaus Mitglied der Kreisliga. © Johannes Kratz

Bis Ende der vergangenen Woche hatte sich der Tischtenniskreis Westmünsterland Zeit gegeben, um auf den Beschluss des Beirats der Westdeutschen Tischtennis-Verbandes zur angepassten Auf- und Abstiegsregelung nach dem Saisonabbruch im Zuge der Corona-Krise bei den Erwachsenen zu reagieren (Münsterland Zeitung berichtete). Am Donnerstag nun folgte bereits die entsprechende Info von Sportwart Michael Kuth.

Demnach entspricht der Kreis den Vorgaben des Verbandes, dass die Punktspielsaison – einschließlich geplanter Entscheidungsspiele – beendet ist. Grundlage für alle Regelungen in Bezug auf den Auf- und Abstieg ist die jeweilige Tabelle mit allen Mannschaftskämpfen, die bis zum 12. März ausgetragen wurden.

Einstimmiger Beschluss des Vorstandes

„Die Regelungen des WTTV und des Bezirkes werden übernommen. Die daraus resultierende Anpassung wurde einstimmig vom Kreisvorstand beschlossen. Daher werden in jeder Klasse auf Kreisebene die direkten Aufsteiger aufsteigen und die direkten Absteiger absteigen“, erklärt Kuth. Weitere Regelungen zu den sogenannten Anwartschaften auf freie Plätze wurden wohlwollend vorgenommen. So startet die Kreisliga in der kommenden Saison gar mit 13 Mannschaften.

Weiter heißt es: Da keine Entscheidungs- und Relegationsspiele mehr stattfinden werden, müsse man sich Gedanken darüber machen, wie die verschiedenen Klassen aufgefüllt werden sollen. Auf jeden Fall seien daher alle Mannschaften einer Stufe gleich zu behandeln. Daher ergebe sich eine unterschiedliche Sollstärke der Gruppe. Aus diesem Grund kämen die weiteren Anwartschaften nur zum Tragen, wenn die Sollstärke der betroffenen Liga unterhalb zehn liegt.

Leicht Verschiebungen noch möglich

„Aufgrund von Anwartschaften zum Aufstieg oder Klassenverbleib in der Bezirksklasse kann dies noch Auswirkungen auf den Kreis haben. Eine aktuelle Übersicht wird kurzfristig auf der Kreishomepage veröffentlicht und Änderungen werden dort mitgeteilt", ergänzt der Sportwart. Für alle Mannschaften auf Kreisebene ist der Verzicht auf einen Aufstieg oder ein freiwilliger Abstieg in eine beliebige Klasse bis zur 3. Kreisklasse 4 nur in Absprache mit dem Sportwart und Spielleiter möglich. Klassenverzichte („freiwillige Abstiege“) sind nur bis zum 10. Mai möglich, teilt Kuth mit. Nach diesem Termin ist ein Klassenverzicht nur noch dort möglich, wo eine Spielklasse betroffen ist, in der zufällig noch ein Platz ist.

„Es ist klar, dass mit diesem Nachtrag leider nicht alle Wünsche der Vereine erfüllt werden können“, erklärt Kuth. Falls ein Verein der Meinung ist, durch diesen Nachtrag eine „nicht zumutbare Härte zu erfahren“, kann er spätestens bis zum 30. April mit dem Sportwart in Verbindung treten. Der Sportwart wird dann in Verbindung mit dem Kreisvorstand und dem Spielleiter eine Entscheidung treffen.

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