Viele Derbys und kurze Wege in der Bezirksliga Staffel 11

rnÜberkreisliche Fußball-Staffeln

Viel Lob gibt es von den sechs Bezirksliga-Trainern aus dem Verbreitungsgebiet für die neue Mannschaftseinteilung in der Staffel 11 im Spieljahr 2020/21. Eins ist sicher: Es gibt viele Derbys.

Ahaus

, 20.07.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Darauf haben die Amateurfußballer und ihre zahlreichen Fans lange gewartet. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen hat am Montagmittag die Staffeleinteilung in den überkreislichen Ligen für das kommende Spieljahr 2020/21 veröffentlicht.

Die 21 Oberligisten werden demnach doch die Spielzeit nur in einer Staffel angehen. Da muss Aufsteiger SpVgg Vreden in seiner ersten Oberligasaison gleich 40 Meisterschaftsbegegnungen hinter sich bringen. Zuletzt war diskutiert worden, die Mannschaften auf zwei Staffeln aufzuteilen. Neu dabei sind neben der SpVgg auch Viktoria Clarholz (beide Westfalenliga Staffel 1) und die SG Finnentrop/Bamenohl (Staffel 2), sowie Regionalliga-Absteiger SG Wattenscheid 09 und der TuS Haltern, der sich freiwillig aus der Regionalliga verabschiedet hat.

Eintracht Ahaus kickt als einziger Landesligist aus dem Verbreitungsgebiet wie bisher in der Staffel vier, allerdings umfasst die Spielklasse jetzt 18 Mannschaften. Neu dabei sind SV Drensteinfurt und SG Bockum-Hövel (Bezirksliga 9), TuS Halten II, (Bezirksliga 11) sowie Vorwärts Wettringen und Borussia Münster (beide Bezirksliga 12).

14 Staffeln mit je 16 Teams

Die Bezirksligen sind zur neuen Saison von zwölf auf 14 Staffeln aufgestockt worden. Das hat für die Fußballer den großen Vorteil, dass jetzt wieder in der Sollzahl von 16 Mannschaften pro Staffel gekickt werden kann. Die sechs Mannschaften aus dem Verbreitungsgebiet spielen alle in der Staffel 11.

Nicht mehr dabei aus der Vorsaison sind FC Nordkirchen, SuS Olfen, Union Lüdinghausen (alle Staffel 9) und TSG Dülmen, SF Merfeld, SV Lippramsdorf (alle neu gegründete Staffel 14).

Die Bezirksliga 11

Vorwärts Epe, SuS Stadtlohn, SV Gescher, Eintracht Coesfeld, VfL Billerbeck, FC Epe, ASV Ellewick, SV Heek, Adler Weseke, TuS Wüllen, SG Coesfeld, SpVgg Vreden II, SC Reken, VfB Alstätte, RC Borken-Hoxfeld, VfL Ramsdorf

Neu in der Liga sind die vier A-Liga-Aufsteiger aus dem Kreis Ahaus-Coesfeld (SV Heek, ASV Ellewick, SG Coesfeld und Eintracht Coesfeld). Der VfL Ramsdorf ist aus der Kreisliga Recklinghausen in die Staffel 11 aufgesteigen.

„Das ist für uns eine große Herausforderung“, sagt Stefan Rahsing, Trainer des SuS Stadtlohn. „Da kommen viele Partien mit Pokalcharakter auf meine Elf zu. Gerade auswärts können wir nicht davon ausgehen, dass alle Gegner auch mitspielen wollen.“

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Spielertrainer Rainer Hackenfort vom Aufsteiger SV Heek ist mit der Einteilung sehr zufrieden. „Das ist eine super Spielklasse mit vielen Derbys, da können sich die Zuschauer freuen.“ Der HSV-Coach ist auch froh, dass jetzt wieder 16 Mannschaften in einer Liga antreten. Als Titelfavoriten sieht Hackenfort SuS Stadtlohn und Vorwärts Epe.

Viele Derbys und kurze Wege in der Bezirksliga Staffel 11

Auch ASV-Coach Jochen Kloster ist von der Staffeleinteilung angetan. „Das sieht für unseren Kreis sehr gut aus, das ist eine richtig attraktive Liga. Die langen Anreisen nach Dülmen, Lüdinghausen oder Olfen fallen außerdem weg, das ist ein Vorteil.“

„Das ist für uns hier eine super Liga mit vielen Nachbarschaftsderby und kurzen Fahrten“, freut sich SpVgg II Trainer Gustav Mauritz. Er sieht den SuS Stadtlohn als ersten Titelaspiranten.

Kurze Fahrten

Auch Johannes Dönnebrink neuer Trainer des TuS Wüllen, findet die Staffeleinteilung zur neuen Saison sehr gelungen. „Fahrtechnisch ist das ja ab jetzt wie in der Kreisliga A. Ich finde es auch richtig gut, dass die Staffel auf 16 Mannschaften reduziert worden ist und wir viele Derbys spielen können.“

„So eine Liga hatte ich mir gewünscht“, freut sich VfB-Trainer Markus Krüchting. „Viele kreisnahe Gegner und 16 Mannschaften pro Staffel. Das hat Vorteile, die Saison fängt ja später an. Die Zuschauer werden Spaß haben.“

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