Whatsapp-Drohung: Sperre für Stadtlohner A-Junior nach Berufung halbiert

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Für zehn Monate wollte das Kreissportgericht einen A-Junioren des SuS Stadtlohn wegen einer Whatsapp-Drohung aus dem Verkehr ziehen. Dessen Berufung hatte aber nun Erfolg.

Stadtlohn

, 27.01.2020, 16:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Anschluss an das Kreispokalfinale der A-Junioren zwischen der SpVgg Vreden und dem SuS Stadtlohn am 23. November in Dülmen war die Situation aus dem Ruder gelaufen. Nach der Prügelei auf dem Platz sorgte auch eine Sprachnachricht über Whatsapp am selben Abend für Ärger.

Ein Stadtlohner Spieler drohte einem Vredener Gewalt für das Derby in der Landesliga an, das zwei Wochen nach dem Pokalfinale stattfand. Noch vor dieser Partie hatte das Kreissportgericht Ahaus/Coesfeld reagiert und den A-Junioren mit einer hohen Sperre von zehn Monaten belegt.

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Der Spieler legte gegen das Urteil aber Berufung ein, sodass sich das Bezirkssportgericht als nächste Instanz mit dem Fall befasste. Und dieser Berufung gab das Gremium statt, hob das Urteil des Kreisgerichts auf und halbierte die Sperre auf fünf Monate. Eine Begründung dafür veröffentlichte das Gericht nicht.

Bis einschließlich 24. April muss der Spieler nun noch aussetzen. Inwiefern er dann bis Saisonende noch auf dem Platz stehen wird, ist offen. Der SuS hatte ihn bereits vor der Kreisgerichtsverhandlung suspendiert.

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