Wissing köpft FC Vreden zum ersten Saisonsieg

rnFußball-Kreisliga A

Im Derby dominiert Ammeloe in der ersten Hälfte. Nach Taktikumstellung ist der FC Vreden besser im Spiel und entscheidet die Partie durch einen Treffer nach Standardsituation für sich.

Vreden

, 28.09.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es war die Szene des Spiels: Nach einem unnötigen Foulspiel von Ammeloe im rechten Halbfeld bekommt Vreden einen Freistoß zugesprochen. Andre Reimann flankt den Ball scharf auf den ersten Pfosten. Christopher Wissing läuft ein und verlängert mit dem Hinterkopf. Der Ball schlägt in der langen Ecke zum 1:0 ein. Eine einstudierte Variante, verrät Kai Erning nach der Partie.

Zu dem Zeitpunkt hätten die Sportfreunde schon in Führung liegen können. In der ersten Hälfte hatte Ammeloe viel Ballbesitz und spielte vermehrt über außen. Sie nutzten den äußeren Raum, der sich durch die 3-5-2-Formation von Vreden ergab. In der Anfangsphase schloss Spielertrainer Andre Stroetmann einen solchen Spielzug über links ab, doch der Ball landete in den Händen von FC-Torwart Niklas Lukas (23.). Kurze Zeit später kam Stroetmann wieder über links durch und legte den Ball auf Sedat Semer am Elfmeterpunkt ab. Der Torjäger vergab die Riesenchance zum Führungstreffer (32.).

„Wir hätten zur Halbzeit führen müssen. Die Chancen waren definitiv da. Dann wäre das Spiel anders verlaufen“, kommentierte SF-Trainer Stroetmann. FC-Coach Kai Erning reagierte in der Pause mit einer Umstellung. Vreden spielte nun mit Viererkette und hatte damit deutlich mehr vom Spiel. Vor allen Dingen über Standards wurde Vreden nach dem Wiederanpfiff gefährlich. So setzte Benjamin Schroer einen Kopfball beispielsweise nur knapp neben das Tor von Gästekeeper Lukas Hoffschlag (64.). Doch Vreden musste sich gedulden.

Erning: „Das tut gut“

Erst in der 80. Minute ging der FC durch den Treffer von Wissing in Führung. Ammeloe warf in den letzten Minuten alles nach vorne, wurde aber nicht mehr zwingend. Erning freut sich über den ersten Saison- und gleichzeitigen Derbysieg: „So ein dreckiger Sieg tut gut. Das gibt uns ein positives Gefühl für die nächsten Wochen.“

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