Wüllener betreten in Hüls eine andere Welt

Fußball-Bezirksliga: TuS beim ehemaligen Regionalligisten

Wenn am Sonntag der TuS Wüllen beim VfB Hüls aufschlägt, dann treffen irgendwie auch zwei Fußballwelten aufeinander. Die Gastgeber haben bereits in die Regionalliga geschnuppert und waren lange Zeit der Inbegriff für die Oberliga Westfalen. Wüllen hingegen hat sich wieder in die Bezirksliga, in die sich Hüls vor zwei Jahren freiwillig zurückgezogen hat, hineingespielt.

WÜLLEN

, 18.08.2017, 17:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Andreas Bastron (l.) und der TuS freuen sich auf eine besondere Aufgabe.

Andreas Bastron (l.) und der TuS freuen sich auf eine besondere Aufgabe.

„Das ist für uns schon eine tolle Geschichte, auf dieser Anlage aufspielen zu dürfen. Dafür arbeiten wir hart“, freut sich Spielertrainer Rainer Hackenfort darauf, an eine Stätte zurückzukehren, an der er selbst oft in der Ober- und Verbandsliga agiert hat. In Ehrfurcht werde der TuS aber sicher nicht erstarren. „Die Niederlage gegen Merfeld ist immer noch ärgerlich. Aber: Es war für meine Jungs auch eine Lehrstunde in Sachen Effektivität auf überkreislichem Niveau“, sei Fußball nun einmal ein Ergebnissport. „Wenn wir so spielen, werden wir unsere Punkte schon holen. Vielleicht schlagen wir in Hüls ja schon den Knoten durch“, sieht der Coach dem Spiel mit aller berechtigten Gelassenheit entgegen. Der VfB strebt nach den Spitzenrängen in den beiden Vorsaisons irgendwann wieder nach guten alten Zeiten. Der Alltag hat dem Team am Chemiepark am ersten Spieltag auch „nur“ ein Remis beim RW Deuten beschert. „Der Druck liegt sicher eher beim Gegner. Wir wollen an unsere Leistung vom Sonntag anknüpfen.“ Hackenfort plagen allerdings Personalsorgen: Gleich ein Quintett fehlt urlaubsbedingt: Stefan Gosling, Peter Theuring (Foto), Luca Böwing, Dennis Stark und Paul Vortkamp. „Das ist natürlich schade, aber wir haben Verständnis dafür. Ich werde schon mit einer schlagkräftigen Mannschaft aufwarten können“, erklärt Hackenfort.

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