Zum Auftakt nach Roxel: Eintracht ist bereit für einen „Neustart“

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Die Ahauser Eintracht will in der Rückserie einiges besser machen als in der Hinrunde. Der Anfang soll am Sonntag in Roxel gemacht werden.

Ahaus

, 14.02.2020, 17:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Unglücklich war sie, die 0:2-Hinspielniederlage gegen den BSV Roxel. „Bis zur Pause mussten wir locker führen und haben uns am Ende durch einen haarsträubenden Fehler um den Lohn gebracht.“ Auch Frank Wegener, Trainer von Eintracht Ahaus, erinnert sich noch einmal kurz an den August zurück. Nun, nach halber Strecke in der Landesligasaison, sind die Karten neu gemischt. Trotz der acht Punkte und fünf Tabellenplätze, die die Eintracht als Elftem vom Sechsten trennen, erwartet Wegener erneut ein Spiel auf Augenhöhe. „Das geht am Ende über die Tagesform, für mich ein komplett offenes Spiel.“ Wenn seine Mannschaft das abrufe, was in ihr steckt.

Stichhaltige Argumente

Und dass sie dazu in der Lage sein sollte, dafür gibt es gleich zwei stichhaltige Argumente. Zum einen hat Ahaus eine ordentliche Wintervorbereitung gespielt. „Wir haben uns gegen Westfalenligisten gut präsentiert, gegen die Bezirksligisten und auch gegen Heek war das souverän. Einzig das Spiel beim FC Vreden unter schwierigen Vorzeichen war die negative Ausnahme“, so Wegener. Zum anderen sieht die Personaldecke gut aus: Devin Hoffmann ist nach Auslandsaufenthalt zurück, David Farwick nun wieder voll im Training.

Da schmerzt einzig der Ausfall von Rene Böing, bei Tobias Hemling hofft Wegener noch, dass die Adduktorenprobleme womöglich noch einen Einsatz zulassen. Natürlich „ohne Risiko“. Ansonsten ist der Kader komplett, der am Donnerstag gleich für zweieinhalb Stunden und am Freitag in Kooperation mit der Ersten vom TuS Wüllen noch einmal für eine Einheit in den Genuss des Kunstrasens im Stadtpark kommen konnte.

Viele positive Ansätze

„Das ist noch einmal wichtig bei aller Improvisation, die wir im Winter ja kennen“, so Wegener. Und so nimmt der Coach viele gute Ansätze mit nach Münster. Dort soll der positive Auftakt gestaltet werden, um eine „bessere Rück- als Hinserie“ zu spielen: „Dazu sind wir in der Lage, wir dürfen aber auch nicht überdrehen.“ Die jüngste Tendenz war schon gut, allerdings gab es zu viele Unentschieden. Und auch deshalb muss mit zumindest einem Auge weiter in Richtung der Abstiegsränge geschaut werden…

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