Leichtathletik

Erste Norm geknackt: Julia Ritter bleibt bei Halleschen Werfertagen klar über den 18 Metern

Kugelstoßerin Julia Ritter aus Oberaden hatte am Ende gut lachen. Bei den Halleschen Werfertagen knackte sie eine wichtige Norm und blieb klar über 18 Metern.
Julia Ritter hat die EM-Norm geknackt. © Reith (A)

Teilerfolg für Julia Ritter aus Oberaden. Die Kugelstoßerin des TV Wattenscheid startete jetzt in den Deutschland-Cup, eine Extra-Wertung aus fünf Wettbewerben in den Wurfdisziplinen. Bei den Halleschen Werfertagen knackte sie dabei eine wichtige Norm.

Die Werfertage in Halle waren auch in diesem Jahr wieder bestens besetzt. Im Kugelstoßen startete unter anderem die amtierende Hallen-Weltmeisterin aus Portugal, Auriol Dongmo. Doch sie musste den Sieg der WM-Silbermedaillen-Gewinnerin überlassen: Die US-Amerikanerin Chase Ealey stieß die Kugel auf 19,76 Meter und holte den Sieg.

Hinter Dongmo (19,09 Meter) folgte die Schwedin Fanny Roos (18,72 Meter) und ein deutsches Trio mit eben Julia Ritter. Die 24-Jährige wurde am Ende in diesem erlesenen Feld Sechste hinter Sarah Gambetta und Katharina Maisch. Aber: Mit 18,28 Meter knackte Ritter die EM-Norm.

„Ich habe mein erstes Ziel erreicht und die EM-Norm für München geknackt“, freute sie sich mächtig. Im Wettstreit gelangen ihr noch drei weitere Stöße über 18 Meter. „Jetzt fehlen mir noch 22 Zentimeter zur WM-Norm.“ Die peilt sie nun bei den Thumer Werfertagen an diesem Wochenende an.

Im Diskuswettbewerb wurde Julia Ritter Achte mit 54,60 Metern. Hier ging der Sieg an Kristin Pudenz vom SV Potsdam mit 66,11 Meter.

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